- 04.06.2012, 13:44:59
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Zentralmatura: Katholische Elternvereine goutieren neue Lösung
Verbandspräsidentin Franckenstein: Beschluss ist positives Zeichen glaubhaft gelebter Schulpartnerschaft
Wien, 04.06.12 (KAP) Der Hauptverband Katholischer Elternvereine hat
die Entscheidung, die zunächst für das Schuljahr 2013/14 verbindlich
vorgesehene Zentralmatura um ein Jahr zu verschieben, begrüßt.
Verbandspräsidentin Cornelia Franckenstein erklärte am Montag in
einer Stellungnahme gegenüber "Kathpress", sie sehe in dem Beschluss
ein positives Zeichen glaubhaft gelebter Schulpartnerschaft, und
zollte Unterrichtsministerin Claudia Schmied Respekt. "Wir
Elternvertreter fühle uns von der Ministerin ernst genommen und
wertgeschätzt", so Franckenstein.
Die katholische Interessensvertreterin hatte am Montagvormittag an
einer Sitzung des Schulpartnerforums im Ministerium teilgenommen.
Dass die Zentralmatura nun für AHS, an denen die Vorbereitungen
dafür noch unzureichend waren, später startet, begrüßte
Franckenstein als Stärkung der Schulautonomie wie auch der aus
Lehrer-, Eltern- und Schülervertretern gebildeten Idee der
Schulpartnerschaft in Österreich insgesamt. Allen Unkenrufen zum
Trotz sieht sie die Schulpolitik in Österreich generell auf einem
positiven Weg: Das "Team" Claudia Schmied und Werner Amon
(schulpolitischer Sprecher der ÖVP) zeichne eine hohe
Umsetzungskultur aus. Gerade Schmied löse nunmehr ein, was sie schon
am beginn ihrer Tätigkeit bei einem "Schulgipfel" mit allen Schul-
und Sozialpartnern im Wiener Kardinal-König-Haus als Ziel formuliert
habe - nämlich "von einer Verordnungs- zu einer
Verantwortungskultur" zu gelangen.
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