- 04.06.2012, 13:29:09
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Bildungsministerin Schmied: "Eröffnen Optionenmodell bei Umsetzung der neuen Matura"
Gut vorbereitete Schulstandorte können wie vorgesehen starten, andere können weiteres Vorbereitungsjahr in Anspruch nehmen - Mayer: Stärkung der Schulstandorte
Wien (OTS/SK) - Zur besseren Berücksichtigung der
unterschiedlichen Vorbereitungsniveaus der Schulstandorte in Sachen
neue Matura hat Bildungsministerin Claudia Schmied heute, Montag,
gemeinsam mit SPÖ-Bildungssprecher Elmar Mayer und
ÖVP-Bildungssprecher Werner Amon sowie Vertreterinnen und Vertretern
der Schulpartner ein neues "Optionenmodell" vorgestellt. "Die
Schulstandorte, die sich gut vorbereitet fühlen, können - wenn die
Schulpartner am Standort das mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit in der
jeweiligen Kurie so beschließen - im Schuljahr 2013/14 in der AHS und
im Schuljahr 2014/15 im BHS-Bereich mit der neuen Matura starten.
Alle anderen, die ein weiteres Vorbereitungsjahr in Anspruch nehmen
wollen, starten in der AHS im Schuljahr 2014/15 und im BHS-Bereich
2015/16", sagte Schmied. Es gelte jetzt, "volle Energie und Kraft in
die Umsetzung dieses wichtigen Schulprojekts zu legen", so Schmied,
die klarmachte, dass hier auch alle Schulstandorte und Schulpartner
gefordert sind. SPÖ-Bildungssprecher Mayer betonte, dass die
Schulstandorte durch das neue Optionenmodell gestärkt würden. ****
Ministerin Schmied betonte, dass die notwendigen parlamentarischen
Schritte per Initiativantrag von SPÖ und ÖVP noch vor dem Sommer
gesetzt werden. Bereits letzte Woche wurden für die neue Matura
Verordnungen im AHS- und BHS-Bereich publiziert, die "Halt und
Orientierung" geben. Außerdem werde jener Teil der
Leistungsbeurteilungsverordnung, der die neue Matura betrifft,
vorgezogen und noch vor dem Sommer in Begutachtung gehen, informierte
Schmied. Klar ist: "Je früher sich der jeweilige
Schulgemeinschaftsausschuss hinsichtlich des Optionenmodells
entscheidet, desto besser kann die Vorbereitung auf die neue Matura
erfolgen", betonte die Bildungsministerin. Die Schulpartner haben das
heute vorgestellte Optionenmodell positiv aufgenommen: "Diese
Reaktion macht mich zuversichtlich, dass wir die Energie dafür
verwenden, die Schulstandorte bestmöglich vorzubereiten", sagte
Schmied. Sie gehe davon aus, dass "die Motivation vorhanden ist und
wir alle mit voller Kraft an der Umsetzung der neuen Matura
arbeiten", betonte die Ministerin, die sich bei den Bildungssprechern
von SPÖ und ÖVP für die konstruktive Zusammenarbeit bedankte. Mit den
Bildungsstandards, der Reform der Oberstufe, der Einführung der Neuen
Mittelschule und der Ausweitung der ganztägigen Schulangebote seien
entscheidende Bildungsprojekte in Umsetzung. "Ich freue mich, dass
wir mit der neuen Matura ein weiteres wichtiges Projekt ins Ziel
bringen", bekräftigte Schmied.
SPÖ-Bildungssprecher Mayer machte deutlich, dass die neue Matura gut
vorbereit sei. Die positive Energie müsse jetzt für die Umsetzung
genutzt werden, so Mayer, der die verstärkte Einbeziehung der
Schulstandorte begrüßte. Ihm sei es besonders wichtig, dass alle
Schulpartner gemeinsam am Ziel der Qualitätssteigerung arbeiten,
sagte Mayer. (Schluss) mb/ah
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