- 04.06.2012, 13:04:27
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KO Waldhäusl: Sündteure VP-Bauernbund-Kampagne stoppt "Bauernsterben" nicht!
Gescheiterte VP-Agrarpolitik ist Ursache für drastischen Landwirte-Rückgang, FPÖ fordert Totalreform in Landwirtschaft
St. Pölten (OTS) - Seit 1999 ist die Zahl der landwirtschaftlichen
Betriebe in NÖ um ein Viertel zurückgegangen, eine Trendumkehr ist
auch für die Zukunft nicht in Sicht. FPNÖ-KO Gottfried Waldhäusl hält
diese Tatsache für "höchst bedrohlich" und übt heftige Kritik an der
ÖVP.
"Rund 14 000 Bauern haben seit 1999 ihren Betrieb aufgegeben. Dieses
regelrechte "Bauernsterben" zeigt, dass die Agrarpolitik der ÖVP NÖ
vollkommen gescheitert ist. Durch die zunehmende Aushungerung der
Landwirtschaft, den blinden Gehorsam der profitgierigen
EU-Agrarindustrie gegenüber und die Stützung der AMA-Knechtschaft
richten die Schwarzen unseren Bauernstand vollends zugrunde. Dabei
sind gerade unsere Landwirte als Kulturerhalter, Landschaftspfleger
und Nahrungsmittelproduzenten ein unverzichtbarer Teil unseres
Landes, den die ÖVP zugunsten mächtiger Lobbys immer mehr in den
Hintergrund drängt", so Waldhäusl.
Das Wohl der NÖ Bauern sei der ÖVP längst egal, sie bediene nur noch
ihre eigenen Funktionäre. Allein die Aufstockung des Budgets für die
NÖ Landwirtschaftskammer im NÖ Haushaltsvoranschlag für 2013 beweise
dies.
"Während fast täglich ein Bauer aufgeben muss, weil er von seinem
Betrieb nicht mehr leben kann, gehen Unsummen an die Kammer. Wie weit
sich diese einstige Interessenvertretung schon von unseren Landwirten
entfernt hat zeigt die jüngste Aussage von deren Präsident, VP-NAbg.
Schultes. Dieser sieht im alarmierenden Bauernsterben wortwörtlich
"noch kein Problem". Von VP-Agrarlandesrat Pernkopf kommen angesichts
des drastischen Einbruchs in der Landwirtschaft auch nur leere
Floskeln. Dafür fährt der VP-Bauernbund eine sündteure Plakatkampagne
auf Steuerzahlerkosten, die den Landwirten nichts bringt und rein der
Eigenwerbung für Schultes & Co dient. Wenn die Schwarzen so
weitermachen, stehen bald mehr Bauernbund-Plakate als es Landwirte
gibt. Anstatt die Bauern zu verhöhnen sollten Schultes und Pernkopf
besser schnellstmöglich Gegenmaßnahmen ergreifen!", meint der
FP-Klubobmann weiter.
Waldhäusl sieht als einziges Mittel gegen das "Bauernsterben" eine
Totalreform der NÖ Agrarpolitik.
"Solange unsere Bauern auf "Förder-Almosen von EU und AMAs Gnaden"
und das Mitleid der VP-Bauernbund-Bonzen angewiesen sind, wird
weiterhin ein Hof nach dem anderen schließen müssen. Es ist daher ein
Gebot Stunde, die gesamte Agrarpolitik vollkommen zu reformieren: Als
erster Schritt ist die Agrarmarkt Austria ersatzlos abzuschaffen. NÖ
braucht wieder einen soliden, freien Bauernstand der vom Ertrag
seines Hofes leben kann und nicht auf das von den Schwarzen
installierte "Förderunwesen" angewiesen ist! Denn eines steht fest:
Stirbt der Bauer, stirbt das Land!", schließt KO Gottfried Waldhäusl.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Klub im NÖ Landtag, Landespressereferent
Arno Schönthaler
Tel.: T:02742/900513708,M:0664/3414797,F:02742/900513450
mailto:[email protected]
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