• 04.06.2012, 12:18:08
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Mitterlehner: Ein Öffi-Ticket für alle Kinder und Jugendlichen in der Ostregion

Schüler- und Lehrlingsfreifahrt an 365 Tagen pro Jahr auf allen Strecken für nur 60 Euro - "Enorme finanzielle Entlastung für Familien und Verwaltung"

v.l.n.r.: Landeshauptmann Hans Niessl, Familien- und Jugendminister Reinhold Mitterlehner, Landeshauptmann Erwin Pröll und Landeshauptmann Michael Häupl.

Wien/Baden (OTS/BMWFJ) - Schüler und Lehrlinge aus
Niederösterreich, Wien und dem Burgenland können ab September mit
einer neuen Jahresnetzkarte alle Strecken des Verkehrsverbundes
Ostregion zu jeder Zeit benützen. "Die neue Regelung bringt für 40
Prozent aller Schüler und Lehrlinge in Österreich deutliche
Verbesserungen und bedeutet sowohl für die Familien als auch für die
Verwaltung eine enorme finanzielle Entlastung", sagte Familien- und
Jugendminister Reinhold Mitterlehner heute bei einer Pressekonferenz
mit den drei Landeshauptleute Erwin Pröll, Michael Häupl und Hans
Niessl. "Wir reagieren damit auch auf die geänderten Lebensrealitäten
mit immer mehr Patchwork-Familien. Kinder und Jugendliche haben oft
nicht mehr nur einen Schulweg, sondern pendeln zwischen Vater, Mutter
und Großeltern", erläuterte Mitterlehner.

Das neue Top-Jugend-Ticket berechtigt die 500.000 Schüler und
Lehrlinge der Ostregion - und somit 40 Prozent aller österreichischen
Schüler und Lehrlinge - ab September für nur 60 Euro pro Jahr alle
öffentlichen Verkehrsmittel ohne Aufzahlung für einzelne Strecken zu
benützen. Auch an den Wochenenden und in den Ferien und unabhängig
von der Länge des Weges zwischen Wohn- und Ausbildungsort sowie
Häufigkeit der Fahrten. Das bisherige Jugend-Ticket mit dem
Selbstbehalt von 19,60 Euro für ein Schuljahr, das aber nur für die
Fahrt zwischen Wohnung und Schule oder Ausbildungsstelle verwendet
werden kann, bleibt bestehen.

Das Modell soll möglichst bald auf alle Bundesländer ausgeweitet
werden. "Wir beginnen noch im Juni die Gespräche mit den Vertretern
der anderen Bundesländer und ich bin optimistisch, dass wir eine
ähnliche Lösung flächendeckend erreichen", so Mitterlehner. Die
Kosten für die Schüler- und Lehrlingsfreifahrt trägt weiterhin der im
Familienministerium angesiedelte Familienlastenausgleichsfonds
(FLAF), der dafür jährlich 130 Millionen Euro aufwendet. Da im neuen
System die Anspruchsberechtigung nicht mehr geprüft werden muss, z.B.
ob der Schulweg länger als zwei Kilometer ist, bedeutet das für den
Bund eine deutliche Verwaltungsvereinfachung. Die Regelung ist zudem
so konzipiert, dass für den den FLAF keine zusätzlichen Kosten
entstehen.

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sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
   Pressesprecher des Bundesministers:
   Mag. Waltraud Kaserer
   Tel.: +43 (01) 71100-5108 / Mobil: +43 664 813 18 34
   mailto:[email protected]
   www.bmwfj.gv.at
   
   Mag. Volker Hollenstein
   Tel.: +43 (01) 71100-5193 / Mobil: +43 664 501 31 58
   [email protected]

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