• 02.06.2012, 16:33:53
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KURIER: Lehrergewerkschaft schlägt Kollektivvertrag für Lehrer vor

GÖD-Vize Korecky: Wenn es kein öffentlich-rechtliches Dienstverhältnis gibt, soll ein KV kommen.

Wien (OTS) - Die Lehrer-Gewerkschaft wirft der Regierung vor: Der
Entwurf für das neue Lehrerdienstrecht sei "nicht stimmig", weil es
künftig kein öffentlich-rechtliches Dienstverhältnis mehr geben soll
- sondern ein Vertragsrecht. Dieses sei aber vor politischen
Eingriffen durch das Parlament und die Länder nicht geschützt, sagt
Peter Korecky, der Vize-Chef der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst
(GÖD). So werde man das "nicht zur Kenntnis nehmen". Er schlägt im
Gespräch mit dem KURIER vor: "Wenn es immer heißt, es gibt im
öffentlichen Dienst Privilegien, dann machen wir doch das, was für
alle anderen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Österreich gilt:
einen Kollektivvertrag."
Ein KV biete den gleichen arbeitsrechtlichen Schutz, man könne
Kündigungsgründe definieren, aber die Politik könne sich nicht mehr
einmischen. Dazu müsse man Sozialpartner bei den Lehrern gründen, die
den KV aushandeln, sagt Korecky: "Die Arbeitnehmerseite wäre die GÖD.
Auf Arbeitgeberseite könnte eine zentrale Personalagentur des Bundes
stehen, die das Controlling für die Personalausgaben hat."

Rückfragehinweis:
KURIER, Innenpolitik
Tel.: (01) 52 100/2649
mailto:[email protected]
www.kurier.at

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