- 02.06.2012, 10:18:53
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Razborcan: Weiter wachsende Front gegen Liberalisierung der Bodenverkehrsdienste
Auch Beschäftigungsausschuss des EU-Parlaments kritisiert geplante Maßnahmen
St. Pölten (OTS) - Bereits seit Längerem sorgt die von der
EU-Kommission geplante Liberalisierung der Bodenverkehrsdienste auf
Flughäfen für massive Kontroversen. Die Kritik daran nimmt dabei
immer mehr zu: "Eine solche Liberalisierung würde massive
Verschlechterungen für die Beschäftigten, aber auch eine Gefährdung
der Sicherheit mit sich bringen und ist daher klar abzulehnen. Die
Zahl derer, die sich deshalb deutlich dagegen aussprechen, nimmt
daher zum Glück auch immer weiter zu", so der Europa- und
Verkehrssprecher der SPÖ-Niederösterreich, LAbg. Gerhard Razborcan.
Nachdem sich national bereits Verkehrsministerin Doris Bures und auch
der Niederösterreichische Landtag auf Initiative der
SPÖ-Niederösterreich gegen die Liberalisierung ausgesprochen hatten,
kommt nun auch auf europäischer Ebene immer mehr Bewegung in die
Diskussion. "Die geplante Liberalisierung der Bodenverkehrsdienste
war nun Thema einer Anhörung im Beschäftigungsausschuss des
EU-Parlaments. Wie zuvor schon im Verkehrsausschuss stieß das
Flughafenpaket auch dort auf Kritik. Vor allem die zu erwartenden
negativen Auswirkungen auf die Beschäftigten wurden abgelehnt",
erläutert Razborcan.
"Eine Liberalisierung der Bodenverkehrsdienste und damit ein
verschärfter Wettbewerb würde zu Lohndumping, einer Ausweitung von
Leiharbeit und zu mehr befristeten Arbeitsverhältnissen führen, kurz
die Arbeitbedingungen in diesem beschäftigungsintensivsten Bereich
der Flughäfen massiv verschlechtern. Wenn qualifiziertes Personal
aber zusehends ersetzt wird, dann steigt damit natürlich auch die
Gefahr, dass die hohe Qualität und damit die größtmögliche Sicherheit
der PassagierInnen auf der Strecke bleiben! Ich bin daher
erleichtert, dass auch im Beschäftigungsausschuss des Europäischen
Parlaments deutliche Kritik an diesem Vorhaben geübt wurde", so LAbg.
Gerhard Razborcan abschließend. (Schluss) kr
Rückfragehinweis:
SPÖNÖ-Landtagsklub/SPÖNÖ Landesregierungsfraktion Rita Klement Pressereferentin Tel.: 02742 9005 DW 12506, Mobil: 0676/7007309 mailto:[email protected] http://www.landtagsklub.noe.spoe.at/
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