- 02.06.2012, 08:00:31
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"profil": Telekom Austria will von Alfons Mensdorff-Pouilly Geld zurück
1,1 Millionen Euro Beratungshonorar im Jahr 2008 wären für ein "Scheingeschäfte" erfolgt
Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, schließt sich die Telekom Austria
dem laufenden Strafverfahren gegen den Lobbyisten Alfons
Mensdorff-Pouilly und die ehemaligen Telekom-Manager Rudolf Fischer
und Gernot Schieszler im "Tetron"-Komplex an. Am 10. Mai dieses
Jahres wurde bei der Staatsanwaltschaft Wien ein von Telekom-Anwalt
Norbert Wess verfasster "Privatbeteiligtenanschluss" deponiert.
Darin begehrt der Konzern die Rückzahlung jenes Honorars, welches die
Telekom nach Aussagen von Schieszler für die "Tetron-Ausschreibung"
gezahlt haben soll. Die Telekom will dafür jedoch keine Belege
gefunden haben. Die zwischen September 2008 und Jänner 2009 erfolgten
Überweisungen an Mensdorff-Pouilly von in Summe 1,1 Millionen Euro
sind laut Telekom "rechtsgrundlos" erfolgt. Es habe sich vielmehr um
"Scheingeschäfte zum Zweck der Verdeckung von ungerechtfertigten
Vermögensverschiebungen zu Lasten der Telekom" gehandelt. Die Telekom
behauptet heute, nie Teil des Bieterkonsortiums um Motorola und
Alcatel gewesen zu sein, welches 2004 in zweiter Ziehung den Zuschlag
für die Digilalisierung des Blaulichtfunks in Österreich erhalten
hatte. Mensdorff soll rund 4,4 Millionen Euro (1,1 Millionen von der
Telekom, 2,6 Millionen von Motorola, 720.000 Euro von Alcatel)
erhalten haben, um das Geschäft auf Schiene zu bringen.
Rückfragehinweis:
"profil"-Redaktion, Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502
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