- 01.06.2012, 13:08:46
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Kopf zu Schüssel-Orban-Berichten des ORF: ORF betreibt ideologischen Kampagnejournalismus und macht Gehässigkeit zum Programm
Objektivität für manche nach wie vor ein Fremdwort
Wien, 1. Juni 2012 (OTS/ÖVP-PK) - "Ressentimentgeladene
Stimmungsmache statt objektiver Information" ortet ÖVP-Klubobmann und
Mediensprecher Karlheinz Kopf in der gestrigen ORF-Berichterstattung
über eine Veranstaltung in Ungarn, bei der Altbundeskanzler Wolfgang
Schüssel die wirtschaftlichen Reformbemühungen der ungarischen
Regierung gewürdigt, aber sehr wohl auch problematische
Entwicklungen, wie die Mediengesetzgebung, kritisch angesprochen hat.
"Beiträge, die nicht sachliche Information, sondern schlichte
politische Gehässigkeit transportieren, sind mit dem Auftrag des ORF
zu objektiver und ausgewogener Information nicht vereinbar.
Gehässigkeit darf nicht Programm sein im ORF", so Kopf.
Man habe jedoch nach Ansicht der entsprechenden Beiträge in der ZiB2
und der ZIB24 den Eindruck, hier sei es ausschließlich darum
gegangen, "ideologische Fleißaufgaben und Ressentiments zu erfüllen".
Kopf: "Ich kann im ORF-Gesetz keinerlei Passage entdecken, die
politischen Kampagnenjournalismus deckt." Der aktuelle Public Value
Bericht des ORF "Warum Qualität zählt" sei angesichts derartiger
Beiträge nicht das bunte Papier wert, auf dem er gedruckt sei. Und
Kopf abschliessend: "Die vom ORF-Stiftungsrat beschlossene
Gebührenerhöhung ist ganz sicher nicht für unobjektiven
Kampagnejournalismus, sondern für mehr Qualität auch in der
Berichterstattung gewährt worden. Dazu zählt selbstverständlich die
Objektivität der Information. Gerade diese scheine bei manchen im ORF
jedoch nach wie vor ein Fremdwort zu sein." (Schluss)
Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at
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