- 01.06.2012, 12:20:57
- /
- OTS0166 OTW0166
Lichtenecker: Österreich braucht eine starke Forschungs- und Innovationslandschaft
Bericht des Rats für Forschung und Technologieentwickelung warnt vor Gefahren der Stagnation bei Innovationsleistung in Österreich
Wien (OTS) - "Der heute präsentierte fundierte Bericht zur
wissenschaftlichen und technologischen Leistungsfähigkeit Österreichs
des Rates für Forschung und Technologieentwicklung zeigt sehr
deutlich die Stärken und Schwächen des Innovationssystems", erklärt
Ruperta Lichtenecker, Vorsitzende des Ausschusses für Forschung,
Innovation und Technologie im Parlament und Wirtschafts- und
Forschungssprecherin der Grünen.
"Die Innovationsleistung in Österreich stagniert seit drei Jahren. Es
ist auffällig, dass der Abstand zu den erfolgreichsten Ländern im
Bereich Innovation immer größer wird" kritisiert Lichtenecker. Damit
Österreich wirklich - wie in der Forschungsstrategie der Regierung
beschlossen - bis 2020 zu den Innovation Leadern aufsteigt, braucht
es Dynamik und nicht Stillstand, meint Lichtenecker
Forschung, Bildung und Innovation sind der Schlüssel für Wohlstand
und Lebensqualität und der Schlüssel zur Lösung der großen
Herausforderungen der Zukunft, betont Lichtenecker und hier droht ein
Rückschritt wenn nicht rasch gehandelt wird. "Die Regierung muss sich
vom Schönreden und Rosafärben verabschieden und die Empfehlungen sehr
ernst nehmen und umgehend die entsprechende Maßnahmen setzen",
fordert die Vorsitzendes des Ausschusses für Forschung, Innovation
und Technologie im Parlament.
Prioritär sieht Lichtenecker vor allem drei Bereiche:
"Österreich muss endlich ein hochattraktives Land für ForscherInnen
und WissenschafterInnen werden. ForscherInnen und wissenschaftliches
Personal brauchen exzellente Forschungsinfrastruktur und Planbarkeit
- nur so wird es auch exzellente Forschung geben", betont
Lichtenecker.
Längst überfällig ist die Stärkung der Finanzierung der
Grundlagenforschung, der Hochschulausbildung und die Reform des
Bildungswesens." Österreich gibt mit 0,53 Prozent des BIP weit
weniger für Grundlagenforschung aus als die führenden
Innovationsnationen. Das muss sich endlich ändern. Zudem müssen die
Investitionen des Unternehmenssektors forciert werden durch
verbesserten Zugang zu Risikokapital und konsequenten Abbau der
Bürokratie in der Forschungsförderung."
Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FMB






