- 31.05.2012, 12:33:42
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Becker ad EU-Empfehlungen: Mit nächsten Reformschritten jetzt ÖVP-Vorschläge umsetzen!
Frauenpensionsalter angleichen, Gesundheitsreform ist Top-Projekt 2012, Frühpensionsmonitoring sofort einführen!
Wien (OTS) - Zu den gestern von der EU-Kommission im Zuge des
europäischen Semesters an Österreich übermittelten neuen Empfehlungen
hält Europaabgeordneter und Seniorenbund-Generalsekretär Heinz K.
Becker fest, dass ein nächster Reformschritt zur Effizienzsteigerung
der sozialen Systeme die konkrete Chance bietet, zielführende
Vorschläge der Volkspartei noch im heurigen Jahr umzusetzen:
"Frauen haben einen finanziellen Nachteil daraus, wenn sie fünf
Jahre früher in Pension gehen als Männer. Das haben wir seit Monaten
ausreichend dargelegt und das hat die EU-Kommission gestern
bestätigt. Die ÖVP-Teilorganisationen haben schon im Jänner gemeinsam
einen sehr konkreten und fairen Plan vorgelegt, wie man das
gesetzliche Pensionsantrittsalter der Frauen rascher als bisher
geplant anheben kann. Und zwar zum Wohle der betroffenen Frauen: In
kleinen Schritten ab 1. Jänner 2014 Anhebung des Antrittsalters,
Erreichung des Antrittsalters 65 per 2024, allerdings begleitet von
wichtigen gesetzlichen Verbesserungen für die betroffenen Frauen -
zum Beispiel der besseren Anrechnung der Kindererziehungszeiten auf
die Pension oder der aktiven Unterstützung älterer Frauen
hinsichtlich Arbeitsplatzerhalt bzw. Arbeitsplatzsuche. Die gestrige
Empfehlung der EU bestätigt unsere Pläne, die noch in diesem Jahr
unbedingt verhandelt und umgesetzt werden sollten!"
"Hinsichtlich vorzeitiger Pensionsantritte hat Österreich mit den
Reformpaketen 2011 und 2012 viele kleine Einzelschritte gesetzt - die
meisten davon werden ab 2014 wirken. Wichtig wird nun sein, die
aktuelle Entwicklung der vorzeitigen Pensionsantritte zu beobachten:
Wer geht in welchem Alter, mit welcher Diagnose, in welcher Region
und Branche, bei welcher Betriebsgröße vorzeitig in Pension? Diese
Fragen soll ein umgehend einzuführendes Frühpensionsmonitoring
beantworten. Nur so können wir zeitnah feststellen, welche weiteren
Reformschritte sinnvoll zu setzen sind", bekräftigt Becker eine
dringende Forderung des Seniorenbundes.
"Eine - vor allem strukturelle - Gesundheitsreform hatte die
EU-Kommission schon in den Empfehlungen des Vorjahres nahegelegt.
Gut, dass die Verhandlungen dazu mittlerweile offensichtlich
konstruktiv voranschreiten. Wir orientieren uns bei diesen Reformen
weiterhin über weite Strecken am "Masterplan Gesundheit" des
Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger, stehen als
Seniorenvertreter jederzeit für abschließende Verhandlungen bereit
und gehen davon aus, dass dieses wichtige Reformprojekt jedenfalls
noch 2012 fertig abgeschlossen sein wird", so Becker abschließend zu
einem weiteren, gerade für Senioren wichtigen Punkt in den
Empfehlungen der EU-Kommission.
Rückfragehinweis:
Österreichischer Seniorenbund, stv. GS Susanne Walpitscheker
Mobil: 0650-581-78-82 oder mailto:[email protected]
www.seniorenbund.at
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