• 31.05.2012, 10:49:08
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BZÖ-Bucher: Studie: Österreich bei Wettbewerbsfähigkeit massiv im Minus

Grund für den Absturz ist die mangelnde "Effizienz von Verwaltung und Regierung"

Wien (OTS) - Österreich verliert im internationalen
Standortwettbewerb immer mehr an Boden. Im heute veröffentlichten
"World Competitiveness Report" des renommierten Schweizer Instituts
IMD verliert Österreich erneut drei Positionen und landet auf Platz
21 von 59 Staaten. Im Vergleich dazu verbessert sich Deutschland von
Platz zehn auf Rang neun. "Im Jahr 2007 hat die ÖVP-BZÖ-Koalition
Österreich mit Platz 11 auf einem Allzeithoch der
Wettbewerbsfähigkeit übergeben. Im Vergleich dazu war Deutschland
damals auf Rang 16, also weit hinter Österreich. Fünf Jahre
SPÖ-ÖVP-Regierung waren damit erwiesenermaßen fünf verlorene Jahre
für Österreich. Das Land wird von großkoalitionären
Wirttschaftsdilettanten geführt, die schlicht und einfach
reformunfähig sind. Österreich braucht schnellstmöglich eine
Reformregierung, die umsetzt und nicht schläft", so BZÖ-Chef
Klubobmann Josef Bucher angesichts der Negativentwicklung der
österreichischen Wettbewerbsfähigkeit.

IMD zeichnet ein vernichtendes Bild der österreichischen
Regierungspolitik: Während laut Studie Österreich mit geschickten
Unternehmern und vor allem mit leistungsstarken Klein-und
Mittelbetrieben punkten kann und es nur in zwei Ländern motiviertere
und in sieben Ländern produktivere Mitarbeiter gibt, wird die der
öffentliche Bereich massiv kritisiert: In der Kategorie "Government
Efficiency" (Effizienz der Verwaltung in Bezug auf
Wettbewerbsfähigkeit) war Österreich 2007 noch auf Platz zehn, 2012
nur mehr 33. Mehr als die Hälfte dessen, was die Österreicher im Jahr
erwirtschaften, gibt der Staat wieder aus, kritisieren die Autoren.
Nur in fünf Ländern geht der Steuer-Euro noch lockerer von der Hand.
Trotz hoher 42 Prozent Steuerquote muss die Regierung noch kräftig
Schulden machen, um den laufenden Betrieb zu finanzieren. Im
Vergleich dazu befindet sich die Schweiz mit 27 Prozent Steuerquote
auf Platz drei der internationalen Wettbewerbsfähigkeit. In Summe
wird die Fiskalpolitik nur in drei Ländern noch schlechter bewertet
als in Österreich. Dabei sind die Steuererhöhungen des Vorjahres noch
gar nicht berücksichtigt, zitiert Bucher Medienberichte. Der
BZÖ-Chef: "SPÖ und ÖVP sind eine Gefahr für den Wirtschaftsstandort
Österreich. Das liegt jetzt schwarz auf weiß auf dem Tisch. Das BZÖ
verlangt eine Reformoffensive; Österreich muss gerade im Bereich der
öffentlichen Verwaltung neu gebaut werden. Mit unserer überbordenden
Verwaltung werden wir nichts mehr gewinnen, sondern gefährden immer
mehr den Wirtschaftsstandort Österreich und damit mittelfristig die
Arbeitsplätze der fleißigen Österreicher".

SERVICE:
http://www.imd.org/research/publications/wcy/World-Competitiveness-Ye
arbook-Results/#/wcy-2012-rankings/

Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

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