- 29.05.2012, 10:45:37
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Fünf Verkehrstote am Pfingstwochenende - geringste Zahl bisher
Auch weniger Unfälle und Verletzte; 500 Alkolenker angezeigt, über 40.000 Geschwindigkeitsübertretungen beanstandet
Wien (OTS) - Am Pfingstwochenende vom Freitag, 25. bis Montag, 28.
Mai 2012 starben bei Verkehrsunfällen in Österreich fünf Menschen; um
vier weniger als im Vorjahr. Drei Menschen kamen am Pfingstmontag ums
Leben; jeweils einen Toten gab es am Freitag und Samstag. Die Opfer
waren drei Pkw-Lenker, ein Motorradlenker und ein Radfahrer. Drei
Tote gab es in der Steiermark, zwei in Oberösterreich.
Es handelt sich wie 1996 und 2008 um das günstigste Ergebnis seit
Einführung der Verkehrsunfallstatistik im Bundesministerium für
Inneres im Jahr 1967. Die meisten Verkehrstoten am Pfingstwochenende
gab es 1979 und 45 Toten.
Drei der fünf tödlichen Verkehrsunfälle waren "Alleinunfälle".
Vermutliche Hauptunfallursache waren nicht angepasste
Fahrgeschwindigkeit (2), riskantes Überholen (1), Unachtsamkeit (1)
und ein Fahrfehler (1). Den spektakulärste Unfall gab es am
Pfingstmontag in der Steiermark: Eine 84-jährige Pkw-Lenkerin kam von
einer Gemeindestraße ab und stürzte in einen Kraftwerkskanal. Das
Fahrzeug versank im Wasser, die Lenkerin konnte nicht mehr gerettet
werden.
Am Pfingstwochenende 2012 ereigneten sich in Österreich insgesamt 378
Verkehrsunfälle mit Personenschaden - um 46 (- 10,5 %) weniger als im
Vorjahr (424 Unfälle). Dabei wurden 570 Menschen verletzt, um 17 (-
2,9 %) weniger als zu Pfingsten 2011 (587 Verletzte).
Von Freitag bis Pfingstmontag wurden von der Polizei 40.274 (2011:
59.274) Geschwindigkeitsüberschreitungen geahndet und 500 Lenker
(2011: 724) wegen Alkoholisierung angezeigt.
Vom 1. Jänner bis 28. Mai 2012 gab es auf Österreichs Straßen
vorläufig 171 Verkehrstote (30-Tages-Fristabgrenzung berücksichtigt
bis Ende März 2012). Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es
186.
Innenministerin Mag.a Johanna Mikl-Leitner führt den neuerlichen
Rückgang bei der Zahl der Verkehrstoten auf die zielgerichteten
Schwerpunktkontrollen am Pfingstwochenende zurück. "Unser Ziel ist
es, den Lenkerinnen und Lenkern ihre Eigenverantwortung bewusst zu
machen, damit sie sich im Straßenverkehr umsichtig und rücksichtsvoll
verhalten", betonte die Ministerin.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Inneres Pressesprecher Karl-Heinz Grundböck, M.A. Tel.: +43-(0)1-53126-2490 Mobil: +43-(0)664-1836283 [email protected] www.bmi.gv.at
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