- 25.05.2012, 15:49:42
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Sozialfonds mit finanzieller Punktlandung
LR Schmid: Leistungen für das Vorarlberger Sozialsystem trotz Budgetdisziplin erfüllt
Bregenz (OTS/VLK) - Der Rechnungsabschluss des Vorarlberger
Sozialfonds für das Jahr 2011 entspricht nahezu punktgenau dem
budgetierten Ziel. Die Ausgaben in Höhe von rund 234 Millionen Euro
bedeuten eine Abweichung um lediglich 0,09 Prozent gegenüber dem
Voranschlag. Im Vergleich zum Rechnungsabschluss 2010 haben die
Ausgaben um 2,51 Prozent zugenommen - eine moderate Steigerung
deutlich unter der Inflation von 3,3 Prozent. Auch die
Einnahmenentwicklung gestaltete sich positiv.
"Dieses Ergebnis konnte in erster Linie durch eine hohe
Budgetdisziplin aller im System Beteiligten - Land, Gemeinden,
Wohlfahrtsträger - erzielt werden", zeigt sich Soziallandesrätin
Greti Schmid erfreut
Der Sozialfonds hat das Ziel, das hoch entwickelte Sozialsystem in
Vorarlberg nachhaltig sicherzustellen. Zu seinen wesentlichen
Aufgaben zählen Finanzierungen in den Bereichen Mindestsicherung,
Pflege, Kinder- und Jugendhilfe, Leben mit Behinderung,
Suchterkrankungen und sozialpsychiatrische Leistungen. "Diese
Leistungen konnten trotz höchster Budgetdisziplin erbracht werden",
so Landesrätin Schmid.
Die Anforderungen an die Hilfeleistungen haben in den letzten 20
Jahren sowohl in quantitativer als auch in qualitativer Hinsicht
erheblich zugenommen. Das erfordert ein hohes Maß an laufender
Abstimmung, Koordination, Vernetzung und fachlichem Knowhow,
erläutert Schmid: "Derzeit wird intensiv an einem auf Nachhaltigkeit
ausgerichteten Gesamtsteuerungssystem gearbeitet, das alle
Systemträger einbindet. Dazu wurde ein eigener Steuerungsbeirat, der
sich aus Land, Gemeinden und Einrichtungen der freien
Wohlfahrtspflege zusammensetzt, eingerichtet."
Verstärktes Augenmerk werde in Zukunft dem Einsatz von
Case-Management als Instrument zur Fall- und Systemsteuerung
zukommen. Dieses Modell wird bereits in der Pflege mit Erfolg
eingesetzt. "Den Betroffenen soll durch eine koordinierte,
zielgerichtete und fachübergreifende Fallsteuerung bestmöglich
geholfen werden", betont Landesrätin Schmid.
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