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Ein Fest für zwei Tunnel bei der Umfahrung Freistadt

Anschlagfeier mit prominenter Tunnelpatin; Arbeiten im Zeitplan; Fertigstellung Ende 2014

Freistadt (OTS) - Explosiv, aber natürlich kontrolliert, gab
heute, Freitag, ASFINAG-Aufsichtsratsvorsitzende und Tun-nelpatin Dr. Claudia Kahr den symbolischen Startschuss für zwei Tunnel bei der Umfahrung Freistadt auf der S 10 Mühlviertler Schnellstraße. Der knapp 300 Meter lange Tunnel Satzingersiedlung stellt mit dem 715 Meter langen Tunnel Manzenreith und der 800 Meter langen Unterflurtrasse Walchshof das Herzstück der gesamten Umfahrung Freistadt dar. Kahr wünschte allen Beteiligten "eine sichere und vor allem unfallfreie Bau-Abwicklung". Der knapp sechs Kilometer lange Abschnitt von der An-schlussstelle Freistadt Süd bis zur Anschlussstelle Freistadt Nord wird bereits Ende 2014 für den Verkehr freigegeben werden können. Die gesamte S 10 soll Ende 2015 in Verkehr gehen.

Technische Herausforderung auf vier Kilometern

Das vier Kilometer lange Baulos Freistadt Süd stellt für die beteiligten Unternehmen und die ASFINAG auch eine technische Herausforderung dar. Sechs Brücken, zwei Tunnelanlagen und eine Un-terflurtrasse sowie eine mehr als 700 Meter lange Galerie gilt es zu errichten. Allein auf diesen vier Kilometern werden 130.000 Kubikmeter Beton und 8000 Tonnen Bewehrungsstahl verbaut, eine Million Kubikmeter Erdaushub wird bewegt, mehr als ein Drittel des Materials zur Wiederverwendung aufbereitet. "Die geologischen Bedingungen hier sind durch den Mühlviertler Granit ganz besondere", bestätigt Porr-Geschäftsführer Alfred Sebl die Herausforderung für die Experten.

Das zweite ca. zwei Kilometer lange Baulos Freistadt Nord befindet sich gerade in der Vergabephase, wird also in Kürze gestartet. "Die Fertigstellung der Umfahrung Freistadt ist ja bereits Ende 2014 -aber die Arbeiten sind im Zeitplan", versichert ASFINAG-Bau-Geschäftsführer Gernot Brandtner.

Größtes Bauprojekt der ASFINAG österreichweit

Die 22 Kilometer lange S 10 Mühlviertler Schnellstraße ist für die ASFINAG das derzeit größte Bau-projekt - nicht nur in Oberösterreich, sondern österreichweit. "Die Investition von insgesamt 718 Mio. Euro ist ein wichtiger Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und ein starker positiver Faktor für die Wirtschaft", betonte ASFINAG-Vorstand DI Alois Schedl. Die Funktion der S 10 ist eine überregi-onale in Richtung Prag, aber auch eine regionale. "Die neue Strecke wird das Mühlviertel mit dem Zentralraum Linz optimal verbinden", ist LH-Stellvertreter Franz Hiesl davon überzeugt, dass die S 10 "die Wohlstandsachse der Region" wird. "Mit Fertigstellung der S 10 steht der Bevölkerung und vor allem den Pendlern in den Großraum Linz dann auch eine gut ausgebaute Straße zur Verfügung, die wir auch für den öffentlichen Verkehr nutzen werden", ergänzte Verkehrslandesrat Reinhold Entholzer.

Der erste S 10-Abschnitt Unterweitersdorf wurde bereits im Oktober 2010 begonnen und soll noch im Herbst 2012 für den Verkehr freigegeben werden.

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