- 25.05.2012, 11:26:28
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FP-Lasar: Warum schweigt IKG zu antisemitischen Darabos-Aussagen?
Freiheitliche schockiert über verstärkte israelfeindliche Tendenzen in der SPÖ
Wien (OTS/fpd) - Nachdem die Ablehnungsfront gegen die
israelfeindlichen Aussagen des österreichischen
Verteidigungsministers Norbert Darabos, der Israels Außenminister
Avigdor Lieberman als "unerträglich" bezeichnet haben soll, immer
breiter wird und nun sogar schon die sozialdemokratischen Juden gegen
ihren Parteifreund mobil machen, ist es mehr als verwunderlich, dass
die Spitze der IKG (Israelitischen Kultusgemeinde) dazu schweigt,
kritisiert der Wiener FPÖ-Stadtrat David Lasar, der selbst Mitglied
der IKG ist.
Lasar wertet die Aussage von Darabos als Affront gegenüber einem
befreundeten Staat, der nach dem Arabischen Frühling mehr als je
zuvor mit dem Rücken zur Wand steht und durch äußere Feinde in seiner
Existenz gefährdet ist. Ägypten etwa diskutiere offen das Aus für das
Friedensabkommen mit Israel. Lasar verlangt eine umgehende
Entschuldigung des SPÖ-Ministers. Abgesehen vom internationalen
Schaden, den Darabos für Österreich angerichtet hat, desavouiere der
Verteidigungsminister damit die eigenen Soldaten, die auf den
Golanhöhen ihren UN-Dienst versehen.
Auch seien die antisemitischen und israelfeindlichen Aussagen Darabos
dazu geeignet, die integrationsunwilligen Muslime in Österreich dazu
aufzustacheln, offen Front gegen die jüdische Gemeinde zu machen,
warnt Lasar, der eine Reaktion der IKG für dringend angebracht hält.
Besonders die Kreise rund um SPÖ-Gemeinderat Omar Al Rawi, die etwa
in der Vergangenheit ungestraft und von der SPÖ unkommentiert durch
Transparente mit der Aufschrift "Hitler wach auf!" auffällig geworden
sind, müssen genauestens beobachtet werden, so Lasar.
Offenbar entsteht derzeit innerhalb der SPÖ eine antisemitische und
israelfeindliche Strömung, die durch die unerträglichen Aussagen von
Darabos nun Auftrieb erhalte, warnt Lasar. "Anscheinend geht es der
SPÖ bereits so schlecht, dass sie mit hetzerischen Methoden die
radikalislamistischen Zuwanderer bedienen muss", zeigt sich Lasar
besorgt. (Schluss)
Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798
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