- 24.05.2012, 15:08:43
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Regner/Weidenholzer: Jugendliche brauchen Perspektive
EU muss wirksame Initiativen setzen, um Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen
Wien (OTS/SK) - Heute, Donnerstag, wurde im EU-Parlament über die
Initiative "Chancen für junge Menschen" abgestimmt, die Entschließung
wurde mit großer Mehrheit angenommen. Als "Skandal unserer
Gesellschaft" bezeichnen die beiden SPÖ-EU-Abgeordneten Evelyn Regner
und Josef Weidenholzer die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Europa. Im
Durchschnitt sind 20 Prozent der jungen Menschen arbeitslos, in
manchen Ländern sogar über 50 Prozent. "Die Jugendlichen können nicht
dafür verantwortlich gemacht werden, wenn sie keinen Arbeitsplatz
finden. Wir müssen in Europa endlich die Ursachen bekämpfen, die dazu
führen, dass die Jugendlichen heutzutage immer weniger Perspektive
auf eine sichere Zukunft haben", so Regner und Weidenholzer. *****
Josef Weidenholzer führt aus, dass alleine bis zum Jahr 2013 noch 82
Milliarden Euro Fördergelder in den Strukturfonds zur Verfügung
stehen, die zwar eingeplant, aber bisher noch nicht abgerufen wurden.
Das sind fast 15.000 Euro für jeden arbeitslosen Jugendlichen in der
EU. "Mit dieser soliden finanziellen Grundlage muss es möglich sein,
Programme zu entwickeln, um die Jugendarbeitslosigkeit wirksam zu
bekämpfen. Wir brauchen den politischen Willen, auch für die
Jugendlichen einen Rettungsschirm aufzuspannen", sagt Weidenholzer.
Evelyn Regner bemerkt, dass rasch konkrete Schritte gesetzt werden
müssen. Ein wichtiger Aspekt sei die Ausbildungsgarantie etwa nach
dem Vorbild Österreichs. "Österreich hat nicht umsonst eine der
niedrigsten Quoten bei der Jugendarbeitslosigkeit. In den letzten
Jahren wurden wichtige Initiativen gestartet, die es verhindern, dass
Jugendliche in die Arbeitslosigkeit abrutschen", sagt Regner. Ebenso
wichtig sei es, den Jugendlichen einen schnelleren Zugang zum
Arbeitsmarkt zu ermöglichen. "Viele junge Menschen haben eine gute
Ausbildung, schaffen aber dann nicht den Schritt ins Arbeitsleben",
sagt Regner. (Schluss) bj/mp
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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