• 24.05.2012, 11:20:47
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Wr. Gemeinderat - SP-Schuster: Sachliche Argumente sprechen klar für das Parkpickerl

Wien (OTS/SPW-K) - Die Erfolgsgeschichte des Parkpickerls in Wien
war das Thema in der heutigen Aktuellen Stunde im Wiener Gemeinderat
und SP-Gemeinderatsvorsitzender Godwin Schuster hielt dazu fest: "Ich
war bereits zwei Jahre im Wiener Stadtparlament, als im 1. Bezirk das
Parkpickerl eingeführt wurde. Diese Einführung war das Ergebnis einer
sachlichen Diskussion, in der die Argumente für eine Einführung
derart schlagend waren, das man an dieser verkehrspolitischen
Maßnahme nicht vorbei konnte." Der PKW-Besitz in Wien ist
kontinuierlich angestiegen. Das führte zu einem höheren
Stellplatzdruck und dazu, dass beispielsweise in Bereichen des 7.
Bezirks eine Überparkung von 130 Prozent herrschte.

"Die zweite Erweiterungswelle war daher ein dringender Wunsch auch
aus der Bevölkerung heraus, nicht nur weil sie keine Parkplätze mehr
fanden, sondern überhaupt keine mehr fanden im Gegensatz zu heute.
Noch dazu wirkte sich der Parkplatzsuchverkehr negativ auf die
Gesundheit und Wohnqualität aus", so Schuster. Auch die damalige
Kritik der Unternehmer erwies sich in weiterer Folge als unbegründet,
denn die Geschäfte florieren heute, auch weil sich die Menschen
weiterentwickelt haben. "Heute sind nur mehr 29 Prozent der
Wienerinnen und Wiener mit dem Auto unterwegs", zählte Schuster einen
weiteren Nebeneffekt des Parkpickerls und dem Ausbau des Öffentlichen
Verkehrs auf.

Abschließend plädierte der SP-Gemeinderat für eine gemeinsame
vorgehensweise der Bundesländer Wien, Niederösterreich und
Burgenland, um die Pendlerthematik erfolgreich zu bearbeiten.
"Gemeinsam mit Niederösterreich müssen wir daher alles daran setzen,
um den vielen Menschen, die aus den umliegenden Bundesländern kommen,
ein attraktiveres Umsteigen auf den Öffentlichen Verkehr anbieten zu
können. Wir sind froh darüber, dass sie zur wirtschaftlichen
Entwicklung in unserer Stadt beitragen und vor allem Niederösterreich
muss froh sein, dass die Bewohner ihres Bundeslandes eine Arbeit in
Wien und damit eine Lebensperspektive haben." Die Wiener ÖVP
erinnerte er zudem daran, dass die Parkraumbewirtschaftung in einer
Vielzahl von ÖVP-regierten Städten ebenfalls eingeführt wurde - ohne
Einbindung der Bevölkerung.

(Schluss)

Rückfragehinweis:
SPÖ-Klub Rathaus, Presse
Mag. Martin Schipany
Tel.: (01) 4000-81 923
mailto:[email protected]
www.rathausklub.spoe.at

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