• 23.05.2012, 14:28:14
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"Green glam" auf der Staatspreisgala für Umwelt- und Energietechnologie 2012 in der Wiener Hofburg

Wien (OTS) - Nominierte und Preisträger schritten in
österreichischem Design über den ersten Austrian Green Carpet -
Initiative des Wirtschaftsministeriums zur stär-keren Verbindung von
Öko-Innovationen mit Design "Made in Austria"

Bei der gestrigen Verleihung der Österreichischen Staatspreise für
Umwelt- und Energietechnologie standen die Preisträger nicht nur
wegen ihrer Leistungen und Innovationen im Rampenlicht, sondern auch
aufgrund ihrer innovativen Outfits: Zum ersten Mal gab es statt einem
red carpet einen "green carpet". Ganz nach dem Motto "Verantwortung
tragen" wurden alle Nominierten sowie das Moderations-Duo Barbara
Rett und Tarek Leitner von österreichischen Designer/innen und der
heimischen Textil- und Bekleidungsindustrie nachhaltig eingekleidet.
Dass zwei so unterschiedli-che Branchen wie die Textil- und
Bekleidungsindustrie und die Energie- und Umwelttechnikbranche
voneinander lernen können, war ein wesentliches Ziel dieser vom
Wirtschaftsministerium lancierten und unterstützten Initiative: "Mode
trifft Eco-Innovation, Clean Technology trifft Design" - so lautete
das Motto dieser Branchenzusammenkunft.

Öko Mode verbindet Eleganz und Ressourcen-Effizienz

Schon die historischen Modelle aus reinen Naturmaterialien, die im
Foyer der Hofburg aus- und von der Angewandten zur Verfügung gestellt
wurden, zeigen, dass Öko-Mode äußerst elegant sein kann: Kleider aus
kostbaren Seidengeweben, Baumwolle und Spitze wurden schon vor
Jahrhunderten her-gestellt. Die damaligen Waschmethoden sind
allerdings nicht mit den heutigen zu vergleichen, was nicht zuletzt
den guten Zustand der Kleidungsstücke erklärt, die früher über
mehrere Generationen weitergegeben wurden. "Grund dafür war aber
weniger der Nachhaltigkeitsgedanke als die Sparsam-keit", erklärt Dr.
Elisabeth Frottier von der Universität für angewandte Kunst in Wien.
"Dennoch würde ich mir für die Zukunft wünschen, dass in unserer
Gesellschaft wieder eine gewisse Sparsamkeit ein-kehrt und wir uns
von der Wegwerfgesellschaft hin zu bewussteren Konsumenten
entwickeln." Ziel des "green carpet" war nicht zuletzt, einen ersten
Schritt in Richtung einer neuen Aufmerksamkeit zu setzen.

Neun Designer/innen engagierten sich nachhaltig

Bei der Auswahl der teilnehmenden Designer/innen wurde vor allem
auf Ausgewogenheit geachtet, so finden sich Labels, die sich
kompromisslos unter das Zeichen von "Green Fashion", "Bio" und
"Fairtrade" stellen, ebenso wie Designer/innen die mit
Recycling-Materialien arbeiten oder mit erst-klassiger Schneiderkunst
in höchster Qualität zeitlose und beständige Outfits kreieren. Die
Produktion von nachhaltiger/regionaler und vor allem aktueller Mode
wird aber vor allem aus wirtschaftlichen Gründen immer schwieriger -
nicht zuletzt durch Billiglohnländer wie China oder Vietnam. Gert
Rücker, Inhaber von JMB Fashion Team in der Steiermark: "Ich freue
mich sehr, Teil der Initiative zu sein und bin sehr stolz darauf, was
meine Mitarbeiter/innen geleistet haben. Jede Naht ist ein
Meisterwerk - ich denke, das hat man heute Abend auch gesehen."
Rücker glaubt an die Qualität von in Österreich produzierter Mode und
ist sich sicher, dass eine Bekleidungsproduktion mit dem
Industriestandort Österreich nicht nur möglich, sondern auch
wirtschaftlich sinnvoll ist.

green glam ist "in"

Einige Designer haben es international mit Ökomode bis auf die
Laufstege in Mailand, Paris oder New York geschafft. Motivation für
die bekannten Designer/innen wie "Hartmann Nordenholz", "Göttin des
Glücks" und "Mareike Gross" - die für den Abend erstmals Herrenmode
entwarfen. Dem Präsidenten der Textil- und Bekleidungsindustrie, Ing.
Reinhard Backhausen, war vor allem die verstärkte Anspra-che von
jungen Menschen wichtig. Und das aus zwei Gründen: einerseits um sie
für grüne Mode zu begeistern, andererseits, weil es auch "green jobs"
in eben dieser Bekleidungsbranche gibt. "Die Ver-netzung zweier
Branchen und die Verknüpfung beider Zukunftsthemen realisieren wir
heute Abend hier in den Redoutensälen der Wiener Hofburg über den
Alltagsgegenstand Kleidung", so Ute Ploier. Sogar der Teppich, über
den die Gäste des Abends schritten, kam aus Österreich, von der Firma
Mel-lau-Teppich aus Vorarlberg.

Die Initiative des Green Carpet wird vom Bundesministerium für
Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) unterstützt und wurde vom
BMWFJ initiiert und koordiniert.

Designer/innen:

Anna- Katharina Schramke
Awareness & Consciousness
Diptych
Göttin des Glücks
Lothar Daniel Bechtold
Mareike Gross
Hartmann Nordenholz
Ute Ploier
Shakkei

Firmen & Stoffe:

Backhausen
Getzner Textil AG
Viehböck Leinen
Leitner Leinen
Seidra
Otto Flemmich KG
Willy Hermann
Jil Silk

Konfektionäre:

Gloriette
JMB FASHION TEAM Ges.m.b.H.

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.ecolinx.com/de/staatspreis-2012/austrian-green-carpet/
Hier werden nach der Veranstaltung im Pressecorner auch Fotos
bereitgestellt.

Für Fragen zu Fotos wenden Sie sich bitte an Kathrin Stoiser:
[email protected], Tel.: 01/599 32-20

Rückfragehinweis:

Ing. Reinhard Backhausen
   Präsident des Fachverbandes der österr. 
   Textil-Bekleidungs-Schuh-Leder-Industrie (WKÖ)
   Tel.: +43-1-51-404-0 (showroom Vienna)
   Mobile: +43 664 3815447
   [email protected] 
   
   Dr. Elisabeth Frottier, MAS
   Leiterin der Kostüm- und Modesammlung 
   der Universität für angewandte Kunst Wien 
   Tel.: +43 1 711 33 / 2840
   [email protected] 
   
   DI. Lisa Muhr 
   Göttin des Glücks OG
   Tel/Fax: +43-1-9411141
   Mobil: +43-676-5469001
   [email protected] 
   
   Mag. Volker Hollenstein
   Pressesprecher im Bundesministerium für 
   Wirtschaft, Familie und Jugend 
   Tel.: +43 (01) 71100-5193 / Mobil: 0664/501 31 58
   [email protected]

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