- 23.05.2012, 11:29:37
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Smart Grids als Voraussetzung für die Energiewende in Österreich
NTP Smart Grids Austria präsentiert Geschäftsmodelle auf der Smart Grids Week 2012
Bregenz (OTS) - Die Nationale Technologieplattform Smart Grids
Austria präsentiert und diskutiert mögliche Geschäftsmodelle im Smart
Grid auf der Smart Grids Week 2012 in Bregenz. Intelligente
Stromnetze sind das Zukunftsthema für die österreichische
Energieversorgung und Voraussetzung für die Energiewende: Denn nur
Smart Grids ermöglichen eine effiziente und nachhaltige Nutzung des
Stroms aus erneuerbaren Energien.
"Österreich befindet sich in der Entwicklung der Smart
Grids-Technologien zwar in einer Vorreiterrolle, aber am Weg zur
Realisierung der intelligenten Stromnetze gibt es noch viel zu tun!",
stellt Andreas Lugmaier, Koordinator der Nationalen
Technologieplattform Smart Grids Austria, fest. "Dies betrifft
Bereiche wie Forschung und Entwicklung, Demonstration und Test von
Smart Grid Ansätzen in großflächigen Modellregionen, klare
energiepolitische Vorgaben zu Standardisierung und Datenschutz sowie
entsprechende Forschungsförderung zur Entwicklung von neuen Lösungen
und Datenschutz - national als auch international! Unsere Plattform
ist ein wichtiger Impulsgeber, um dieses bedeutende Zukunftsthema in
Österreich weiter voranzutreiben!", so Lugmaier weiter.
Smart Grids Week 2012 in Bregenz: Geschäftsmodelle im Smart Grid
als wesentliche Voraussetzung für die Marktüberleitung
Die Nationale Technologieplattform Smart Grids Austria ist am 25. Mai
2012 mit einem Workshop-Tag zum Thema "Geschäftsmodelle im Smart Grid
als Voraussetzung für eine erfolgreiche Marktüberleitung" prominent
auf der Smart Grids Week vertreten.
"Die Entwicklung von Geschäftsmodellen im Smart Grid bildet eine
wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Marktüberleitung der
Smart Grids-Technologien!", erklärt Andreas Lugmaier, Koordinator der
Nationalen Technologieplattform Smart Grids Austria. "In der
Plattform entwickeln wir aktuell ein Schichtenmodell mit dem Ziel
eine gemeinsame Basisarchitektur und Struktur für unterschiedliche
Smart Grid Funktionalitäten zu schaffen. Die Herausforderung liegt
hierbei ein Modell zu entwickeln, das sowohl den Anforderungen des
Netzbetriebes, der Kunden als auch des Marktes entspricht.", so
Lugmaier weiter.
Im intelligenten Stromnetz der Zukunft werden im
Niederspannungsnetz dezentrale Komponenten wie etwa eine
Photovoltaikanlage, Elektroautos, Speicher und Ausgleichslasten eine
stärkere Rolle spielen. Die Herausforderung in der Entwicklung liegt
darin diese Akteure über ein intelligentes Netz so zu verbinden, um
erstens einen stabilen und effizienten Netzbetrieb zu ermöglichen,
zweitens Anreize für Konsumenten zu schaffen aktiv im Smart Grid
teilzunehmen - wie mit dem Laden von Elektroautos oder Einspeisen von
Photovoltaik-Strom - und drittens ein attraktives Marktmodell zu
entwickeln.
Die Fachkonferenz der österreichischen Smart Grids-Experten findet
von 23. Mai bis 25. Mai 2012 in Bregenz statt. Als Praxisbeispiele
werden beispielsweise die Smart Grids Demo-Region Großes
Walsertal,das E-Mobilitätsprojekt "Vlotte" in Vorarlberg oder die
Smart Grid Modellregion Salzburg vorgestellt.
Weitere Informationen zur Smart Grids Week:
www.energiesystemederzukunft.at/smartgridsweek
Smart Grids stehen für die Evolution des Energiesystems
Die Elektrizitätsinfrastruktur befindet sich im Wandel: Die
Strominfrastruktur wird sich in den kommenden Jahrzehnten von einer
zentral gesteuerten zu einer intelligenten auch vermehrt dezentralen
Stromversorgung weiterentwickeln müssen. Die stark steigende und
dezentrale Einspeisung von Solar- und Windenergie erfordert vor allem
im Mittel- und Niederspannungsbereich eine aktivere und dynamischere
Steuerung. Die technologische Lösung für den grundlegenden Umbau der
Energieversorgung ist das Smart Grid, das intelligente Stromnetz.
Smart Grids verbinden alle Akteure des Energiesystems, sowohl
dezentrale Erzeuger wie Photovoltaikanlagen, Windräder, Haushalte und
Speicher als auch Verteilernetze, über ein Kommunikationsnetzwerk.
Sie erweitern das bestehende Stromnetz mit intelligenten
Netzkomponenten, die den gegenseitigen Datenaustausch auf Basis der
Kommunikationstechnologien ermöglichen. Diese Verknüpfung ist
Voraussetzung für einen energie- und kosteneffizienten Netzbetrieb -
um die nachhaltige, wirtschaftliche und sichere
Elektrizitätsversorgung zu gewährleisten.
Über die Nationale Technologieplattform Smart Grids Austria
Die Nationale Technologieplattform Smart Grids Austria vereint
alle relevanten Akteure aus der E-Wirtschaft, Industrie und F&E
Einrichtungen unter einem Dach. Die Plattform schafft den Rahmen für
eine koordinierte Abstimmung der österreichischen Akteure und damit
eine einheitliche österreichische Perspektive zum Thema Smart Grids.
Sie verfolgt das Ziel, gemeinsame Kräfte für zukünftige intelligente
und damit effizientere Stromnetze zu bündeln. Bereits 2010
veröffentlichte sie die Roadmap "Der Weg in die Zukunft der
elektrischen Stromnetze": Diese identifiziert entscheidende Faktoren
für die Implementierung der Smart Grids und zeigt einen koordinierten
und strukturierten Weg zur Realisierung von Smart Grids in Österreich
auf. Mit Stand 2012 umfasst die Technologieplattform über 50
Mitglieder aus den Bereichen Industrie, Netzbetreiber und
Energiewirtschaft sowie F&E Einrichtungen. www.smartgrids.at
Rückfragehinweis:
Nationale Technologieplattform Smart Grids Austria Mag. Margit Haiden, Public Relations Mobil: 0664 6192588 mailto:[email protected] I: www.smartgrids.at Twitter: www.twitter.com/SmartGridsAT
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