• 22.05.2012, 09:31:43
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KONSUMENT: Mietwagen online buchen - hohes Einsparpotenzial

Buchung über Internetplattformen meist günstiger als bei Leihwagenfirmen

Wien (OTS/VKI) - Wer am Urlaubsort mobil sein will, bucht seinen
Leihwagen meist schon im Voraus. Eine stichprobenartige Erhebung des
Vereins für Konsumenteninformation (VKI) zeigt, dass die Buchung über
Internetplattformen meist günstiger ist, als jene direkt bei den
Leihwagenfirmen. Die Sparmöglichkeiten betragen bis zu 50 Prozent.
Nicht an der falschen Stelle sparen sollte man dagegen bei der
Haftpflichtversicherung. Da die gesetzlich vorgesehenen
Haftpflichtsummen in manchen Staaten sehr niedrig sind, könnte die
Haftpflicht im Falle eines Unfalls nicht ausreichen. Für den Rest
müsste man selbst aufkommen. Hier lohnt es sich, niedrige
Haftpflichtsummen gegen eine Zusatzprämie aufzustocken. Sämtliche
Informationen zum Thema gibt es auf www.konsument.at und ab dem 24.5.
im Juni-KONSUMENT.

Grundsätzlich gibt es keine generell günstigen oder teuren
Anbieter. Die Preise sind je nach Ort, Saison und Konkurrenz stark
unterschiedlich. Wie sehr man aber mit einem Vergleich einsparen
kann, zeigt eine Erhebung des VKI, die im März/April 2012
durchgeführt wurde. Dabei wurden Angebote auf den Seiten von
Mietwagenfirmen wie Avis, Europcar, Hertz, Sixt und Sunnycars mit
jenen von Internetplattformen wie autoeurope.at,
billiger-mietwagen.de und mietwagen-check.de verglichen. Ausgewählt
wurden vier Destinationen (Antalya, Dubrovnik, Kreta und Palma de
Mallorca) unter folgenden Annahmen: eine Woche (7. bis 14. Juli
2012), Kompaktwagen, Versicherung ohne Selbstbehalt, Mitversicherung
von Glas, Reifen und Unterboden. Ein kleinerer Wagen für eine Woche
Kreta kostete laut Erhebung zwischen 236 Euro (Peugeot 207 bei
Sunnycars, billiger-mietwagen.de, mietwagen-check.de) und 343,46 Euro
(Opel Corsa bei Hertz). Ein am Flughafen Dubrovnik gemieteter Ford
Fiesta kam bei Hertz auf 502 Euro, wogegen dieser über
mietwagen-check.de mit 241 Euro um die Hälfte günstiger gewesen wäre.

Einsparen kann man auch durch den Vergleich von Zusatzleistungen
wie Navigationsgerät, Einwegmiete (der Wagen wird an einem anderen
Ort zurückgegeben) und Kindersitz. Diese Preise sind fixiert und
werden auch über Vergleichsplattformen nicht günstiger. Ein Navi
kostet zwischen 8 Euro (Thrifty) und 14,52 Euro (Avis) pro Tag,
Europcar verlangt einen Pauschalpreis von 101,64 Euro.

"Schnäppchen" hinterfragen

Ein wesentlicher Kostenpunkt bei Mietautos ist die Versicherung.
"Hier lohnt es sich aber, eine niedrige Haftpflichtsumme gegen eine
Zusatzprämie aufzustocken", rät VKI-Versicherungsexpertin Gabi
Kreindl. "Denn wenn man einen Unfall verursacht und die Haftpflicht
nicht ausreicht, sind die Kosten selbst zu tragen." Empfehlenswert
ist eine Vollkaskoversicherung. Ein Selbstbehalt kann durch Zahlung
einer Zusatzprämie ausgeschlossen werden. Auf Vergleichsplattformen
ist allerdings nicht immer ersichtlich, ob das Angebot mit oder ohne
Selbstbehalt zu verstehen ist. "Schnäppchen" sollten daher besser
hinterfragt werden, da sie häufig mit hohen Selbstbehalten geschönt
werden.

Sämtliche Informationen zum Thema gibt es auf www.konsument.at
sowie ab dem 24.5. in der Juniausgabe des Testmagazins KONSUMENT.

Rückfragehinweis:
Verein für Konsumenteninformation/Testmagazin "Konsument"
Mag. Andrea Morawetz, Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/588 77 - 256
mailto:[email protected]
www.konsument.at

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