- 18.05.2012, 10:58:06
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ÖH zu Töchterle Vorstoß bei PädagogInnenbildung: es braucht Vorgaben vom Bund
fünf-jähriges Studium für alle PädagogInnen unabdingbar
Wien (OTS) - Der Gesetzgeber solle nur noch "ganz wichtige grobe
Rahmenbedingungen vorgeben" und die Institutionen wüssten schon, was
sie liefern sollen, so die Vorschläge Töchterles zur
LehrerInnenausbildung. "Grundsätzlich ist es erfreulich, dass es
Bewegung in der Frage der PädagogInnenbildung gibt. Der
Autonomie-Begriff darf jedoch nicht zu weit getrieben werden. Es
braucht klare Vorgaben vom Bund, um eine einheitliche und qualitativ
hochwertige Ausbildung aller PädagogInnen zu gewährleisten" so Peter
Grabuschnig, ÖH Generalsekretär.
Dem Minister schwebt zudem vor, dass die Gemeinden bei den
Kindergärten selbst per Ausschreibung nach Personal suchen sollen.
"Damit würde sich die Diskussion darüber erübrigen, ob
KindergartenpädagogInnen eine akademische Ausbildung brauchen. Dieser
Vorschlag birgt eine extreme Gefahr einer Nivellierung des
Ausbildungsniveaus nach unten, denn Sparen werden die Gemeinden bei
Gehältern immer wollen - und jede Zusatzqualifikation kostet nun
mal", erklärt Janine Wulz vom Vorsitzteam der ÖH.
"Wenn zukünftig regional entschieden werden soll, wie sich die
Trägerinstitutionen der PädagogInnenbildung entwicklen, ist es
unerlässlich die davon am stärksten betroffene Gruppe - die
Studierenden - in die regionalen Entwicklungsteams miteinzubeziehen.
Für uns steht fest: es braucht ein Bundesgesetz, in dem für alle
PädagogInnen vor allem auch für die Elementar- und Primarstufe
einheitlich festgelegt ist, dass es eine akademische fünfjährige
Ausbildung für alle PädagogInnen braucht", so Angelika Gruber vom
Vorsitzteam der ÖH.
Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Sara Scheiflinger, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 211
mailto:[email protected]; http://www.oeh.ac.at
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