- 18.05.2012, 09:46:54
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Lehrerdienstrecht - BZÖ-Haubner: Mehr Junglehrer statt Überstunden!
Haubner: "In diesem System läuft einiges schief!"
Wien (OTS) - "Fast vier Mio. Überstunden der Lehrer an AHS und BHS
im Schuljahr 2010/11, rund 270 Mio. Euro für Überstunden, der Lehrer
an Pflichtschulen und Gymnasien in einem Jahr - in diesem System
läuft einiges schief!", kritisiert BZÖ-Bildungssprecherin Abg. Ursula
Haubner. Die Zahlen stammen aus einer Anfragebeantwortung von
Unterrichtsministerin Schmied und sind für Haubner ein klares
Zeichen, dass das Dienstrecht geändert gehört. "Um 270 Mio. Euro
könnten 9.000 Junglehrer beschäftigt werden", mahnt Haubner.
Als Ursache der vielen Überstunden ortet die BZÖ-Bildungssprecherin
Mängel beim geltenden Dienstrecht. Demnach würden Lehrer und
Lehrerinnen nach Unterrichtszeit entlohnt, zusätzliche
Verwaltungsarbeiten oder Aufsichtspflichten hingegen würden als
Überstunden abgerechnet. "Deshalb brauchen wir rasch ein neues und
modernes Dienst- und Besoldungsrecht, in dem die Arbeit der Lehrer
neu definiert wird!", fordert Haubner.
Neben der Kernkompetenz, dem Unterricht, müsse die
Anwesenheitspflicht in der Schule klar geregelt werden und
Verwaltungspersonal einen Teil der Arbeiten übernehmen. "Angesichts
dieser hohe Zahl an teuren Überstunden sollten Ministerium und
Gewerkschaft bei den Verhandlungen zu einem neuen Dienst- und
Besoldungsrecht endlich aufs Tempo drücken", verlangt Haubner.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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