• 17.05.2012, 08:02:31
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In memoriam Ernst Hinterberger: ORF III gedenkt mit "Trautmann" und Dolezal-Porträt "Ernst Hinterberger - Jetzt red' i"

Am 18. Mai im Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF

Wien (OTS) - In memoriam Ernst Hinterberger ändert ORF III Kultur
und Information am Freitag, dem 18. Mai 2012, sein Programm und zeigt
den dritten "Trautmann"-Krimi sowie ein außergewöhnliches Porträt von
Rudi Dolezal mit prominenten Wegbegleitern wie Marianne Mendt,
Wolfgang Böck und Roland Neuwirth. Danach begibt sich
ORF-III-Moderator Karl Hohenlohe auf Museumsexpedition nach Salzburg
und trifft u. a. die Direktorin der Residenzgalerie Dr. Roswitha
Juffinger und Kuratorin Dr. Erika Oehring zum Gespräch. Im Spätabend
zeigt ORF III mit "Fräulein Else" den inneren Monolog einer
19-Jährigen, die ihrer Familie zuliebe ein unmoralisches Angebot
annimmt.

ORF III spezial: "Trautmann: Das letzte Hemd hat keine Taschen"
(20.15 Uhr)

Nachdem Ernst Hinterberger im Jahr 1999 den "Kaisermühlen-Blues"
beendet hatte, entstand gemeinsam mit Regisseur Harald Sicheritz die
Idee einer Spin-off-Serie: Mit großem Erfolg produzierte er den
90-minütigen Krimi "Wer heikel ist bleibt übrig" mit Wolfgang Böck
als Kommissar Trautmann. Anlässlich des Ablebens von Ernst
Hinterberger zeigt ORF III Kultur und Information die dritte Folge
der österreichischen Kriminal-Fernsehserie. "Das letzte Hemd hat
keine Taschen" erzählt von einem Autodiebstahl mit anschließendem
Mord in einer Tiefgarage. Die Ermittlungen führen Kommissar Trautmann
in den Prater. Gemeinsam mit seinen Kollegen "Burschi" Dolezal und
Monika Tränkler erkennt er bald, dass es hier nicht nur um gestohlene
Autos geht: Trautmann scheint einem Drogendeal im großen Stil auf die
Schliche gekommen zu sein. Bis der Abgeordnete Grünsteindl durch
seine heimliche Geliebte auf überraschende Weise in den Fall
verwickelt wird, tappen die Polizisten allerdings im Dunkeln. Was hat
der mysteriöse Tod eines Sandlers damit zu tun? Für kultigen Humor
sorgen u. a. Wolfgang Böck, Monica Weinzettl, Simon Schwarz, Wolfram
Berger und Erwin Steinhauer.

ORF III spezial: "Ernst Hinterberger - Jetzt red' i" (21.50 Uhr)

Im Anschluss zeigt ORF III Kultur und Information Rudi Dolezals
Porträt "Ernst Hinterberger - Jetzt red' i" mit Kommentaren
prominenter Wegbegleiter wie Marianne Mendt, Wolfgang Böck und Roland
Neuwirth. Neben Freunden von Ernst Hinterberger kommt in der Sendung
auch der Erfolgsautor selbst zu Wort. Der Film porträtiert den
Pionier der Fernsehunterhaltung an den wichtigsten Plätzen seines
Lebens und berührt mit sehr persönlichen Interviews.

Aus dem Rahmen: "Residenzgalerie Salzburg" (22.25 Uhr)

ORF-III-Museumskiebitz Karl Hohenlohe war in Salzburg unterwegs. Im
Machtzentrum der Stadt hat er die Residenzgalerie unter die Lupe
genommen. Direktorin Roswitha Juffinger verrät, warum Napoleon an
allem Schuld war und wie es die Salzburger Festspiele geschafft
haben, der Stadt ihren Glanz zurückzubringen. Ihren Erzählungen
entnimmt man ferner, warum die Treppen früher breit und klein
angelegt wurden, was die langen Gewänder der Erzbischöfe damit zu tun
hatten und dass die alte Frau auf einem von Rembrandts Gemälden
eigentlich gar nicht so alt war.

Wie sitzt es sich auf einem Marmor-Bankerl, auf dem einst Erzbischof
Franz Anton von Harrach gesessen hat, um der Salzburger Bevölkerung
etwas näher zu kommen? Karl Hohenlohe findet es heraus. Danach lernt
er den Edelweißkönig Erik Hable kennen und erfährt, wie man auf die
Idee kommt, Edelweiß im Kollektiv auf der Straße zu schnitzen und was
Passanten davon halten. Mit der Kuratorin der Alpinausstellung Erika
Oehring spricht der ORF-III-Moderator über den deutschen Künstler
Stefan Huber, dem es auf besondere Weise gelungen ist, drei
Dolomitengipfel zum Leuchten zu bringen. Danach erfährt er vom
Verwalter der Prunkräume, Theobald Seyffertitz, warum der Audienzsaal
als Herz der Residenz bezeichnet wird und Karl Hohenlohe eigentlich
ein Geschenk hätte mitbringen müssen.

Österreichischer Film: "Fräulein Else" (23.00 Uhr)

Mit "Fräulein Else" zeigt ORF III Kultur und Information Arthur
Schnitzlers virtuos komponierten inneren Monolog einer jungen Frau,
die aus ihren Träumen, Erinnerungen und Reflexionen über ihr
großbürgerliches Leben in die unschöne Wirklichkeit gerissen wird:
Die 19-jährige Else soll sich für Geld vor einem angeblichen
Familienfreund ausziehen, um die Existenz ihres schwer verschuldeten
Vaters zu retten. Obwohl die schöne Anwaltstochter um ihre
Selbstachtung fürchtet, betrachtet sie es als ihre Pflicht, ein
derartiges Opfer zu bringen.
Der innere Konflikt zwischen Stolz und der plötzlichen Verantwortung
für das Schicksal ihrer Familie scheint zunehmend
selbstzerstörerischer zu werden. Ein literarisches und zugleich
psychologisches Meisterwerk, das die Doppelmoral der Gesellschaft zu
Beginn des 20. Jahrhunderts an den Pranger stellt. Unter der Regie
von Pierre Boutron brillieren in den Hauptrollen Julie Delarme,
Wolfgang Hübsch, Francois Marthouret und Beatrice Agenin.

Rückfragehinweis:
ORF-Pressestelle
Michael Krause
Tel.: (01) 87878 - DW 14702
http://presse.ORF.at

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