- 16.05.2012, 15:11:50
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Windbüchler-Souschill unterstützt Forderung nach Ausbau der Familiengerichtshilfe
Grüne: Karl und Mitterlehner sollen kooperieren
Wien (OTS) - "Ich begrüße den Vorschlag von Justizministerin
Beatrix Karl, die Familiengerichtshilfe auszubauen. Allerdings
braucht es darüber hinaus ein viel umfassenderes Programm um einen
effizienten Kinder- und Jugendschutz zu gewährleisten", meint die
Kinder- und Jugendsprecherin der Grünen, Tanja Windbüchler-Souschill.
Seit Jahren wartet die Kinder- und Jugendhilfe zur Unterstützung
ihrer Arbeit auf ein modernes und effizientes Kinder- und
Jugendhilfegesetz. Vor kurzem ist die Begutachtungsfrist eines
Entwurfes zu Ende gegangen. ExpertInnen und die Grünen haben sich
klar gegen diesen neuen Entwurf ausgesprochen. "Das Kinder- und
Jugendhilfegesetz im jetzigen Entwurf ist abzulehnen", meint
Windbüchler-Souschill. Es fehlen das gesetzlich verankerte
Vier-Augen-Prinzip zur Gefährdungsabklärung und die Erweiterung des
Hilfsangebots bis 21 Jahren. Ebenso fehlen die explizite Verankerung
von Prävention und die Installierung eines oder einer Kinder- und
Jugendhilfebeauftragten. Gleichzeitig werden
jedoch in der Familiengerichtshilfe Maßnahmen gesetzt, die Kinder,
Jugendliche und Familien unterstützen sollen. "Maßnahmen zur
Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Familien sind zu
begrüßen, die Kooperation und das umfassende Programm zum
Kinderschutz fehlt dieser Regierung aber vollkommen", kritisiert
Windbüchler-Souschill.
Für die Grüne ist diese ÖVP-Fleckerlteppich-Politik nicht mehr
tragbar. "Karls und Mitterlehners Ankündigungen müssen mit Vorsicht
genossen werden. Eine Kooperation zwischen den Ressorts wäre
wünschenswert. Kinderschutz geht alle Ressorts an", sagt
Windbüchler-Souschill.
Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]
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