• 16.05.2012, 12:51:01
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Junge ÖVP: Zweites Kindergartenjahr ist Startvorteil für das restliche Leben

In Salzburg und Niederösterreich starten Modellregionen für zweites Kindergartenjahr; "Im Bildungsbereich lieber früher investieren, als später reparieren"

Wien, 16. Mai 2012 (OTS) In einer Pressekonferenz präsentierte
heute unser Bundesobmann Sebastian Kurz in seiner Funktion als
Integrationsstaatssekretär gemeinsam mit den Landesrätinnen Tina
Widmann und Barbara Schwarz konkrete Pläne zur Einführung eines
zweiten Kindergartenjahres in Modellregionen in den Bundesländern
Salzburg und Niederösterreich. Durch diese Maßnahmen kann die
sprachliche Förderung im vorschulischen Bereich massiv verbessert
werden: "Im Kindergarten wird der Grundstein für den späteren
Erfolg im Leben gelegt. Gerade Kinder mit Sprachdefiziten können
hier optimal gefördert werden und sind damit auch weniger
gefährdet, ihre Schullaufbahn frühzeitig abzubrechen. Durch die
Einführung von Modellregionen für ein zweites Kindergartenjahr wird
gezielte und frühzeitige Unterstützung einfacher möglich. Damit
können Kinder ihren sprachlichen Startnachteil aufholen und dann
ihre Schullaufbahn mit den bestmöglichen Voraussetzungen beginnen",
zeigt sich Axel Melchior, Generalsekretär der Jungen ÖVP, von den
heute vorgestellten Plänen zur Einführung von Modellregionen für
ein zweites Kindergartenjahr überzeugt. ****

Zahlreiche Studien belegen die Sinnhaftigkeit eines
verpflichtenden zweiten Kindergartenjahres für Kinder mit
Sprachdefiziten. 80 % der Kinder, deren Muttersprache nicht Deutsch
ist und die keinen Kindergarten besuchen, haben bei Schuleintritt
einen erhöhten Sprachförderbedarf, der oft nur mehr sehr schwer
ausgeglichen werden kann. Fehlende frühzeitige Unterstützung führt
darüber hinaus zu wesentlich höheren Folgekosten, die etwa durch
ein zweites Kindergartenjahr verhindert werden könnten: "Anstelle
wie bisher viel Geld auszugeben, um im Bildungsbereich die Probleme
der Vergangenheit zu reparieren, sollte langfristig der Schwerpunkt
auf vorbeugende Fördermaßnahmen liegen. Jeder Euro, der in
vorschulische Förderung investiert wird, zahlt sich also doppelt
aus: Einmal für die Gesellschaft und einmal für die unterstützten
Kinder", betont Melchior abschließend.

Rückfragehinweis: Junge ÖVP, Stephan Mlczoch, 0664/8592933,
[email protected], http://junge.oevp.at,
http://facebook.com/jungeoevp

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