Jetzt startet die Blattgemüse-Saison im Freilandanbau
Österreicher konsumieren 9,3 kg Salat pro Kopf
Wien (OTS) - Jetzt startet auch das Gemüse im Freilandanbau in
seine Saison. Alle Sorten an Blattgemüse gibt's wieder frisch aus
heimischem Anbau. Die beliebtesten zwei Sorten sind Eissalat und
Häuptelsalat. Rund 31.000 t Blattgemüse essen Herr und Frau
Österreicher laut RollAMA-Daten pro Jahr zu Hause. Der
durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei 9,3 kg pro Jahr. Der
Großteil wird im Lebensmittelhandel gekauft, rund 6% stammt aus
alternativen Vertriebsquellen. Die Beliebtheitsliste führt der
Eissalat mit 38,1% an, auf Platz zwei folgt der klassische
Häuptelsalat mit 28%. Chinakohl kommt auf 21% Marktanteil und bringt
vor allem in den Wintermonaten frische Vitamine.
Blattgemüsefans scheinen Familienmenschen zu sein, denn Salat wird
in Familienhaushalten öfters zubereitet als in Single-Haushalten.
Wahre "Salat-Tiger" sind übrigens die Salzburger. Auch in Kärnten,
der Steiermark und in Vorarlberg wird viel Blattgemüse gegessen. Die
Wiener scheinen hingegen "Salat-Muffel" zu sein, was den Konsum
betrifft.
Auf 1.550 ha wurden im vergangenen Jahr die verschiedensten
Blattgemüsearten angebaut. Spitzenreiter ist Oberösterreich mit 417
ha, auf den Rängen folgen Wien, Tirol und die Steiermark. Der
Selbstversorgungsgrad liegt bei Häuptel- und Eissalat bei knapp 80%.
"Unsere Gemüsebauern produzieren knackige Frische auf höchstem
Niveau. Wer auf heimische Qualität Wert legt, sollte auch beim
Gemüseeinkauf auf das AMA-Gütesiegel achten", erklärt Günter
Griesmayr, Vorstandsvorsitzender der Agrarmarkt Austria. "Dieses
rot-weiß-rote Zeichen steht auch beim Salat für ausgezeichnete
Qualität, nachvollziehbare Herkunft und unabhängige
Produktkontrollen", betont Griesmayr.
Botanischer Mix
"Jetzt können die Blattgemüsefans wieder aus dem Vollen schöpfen.
Neben den klassischen Sorten sollte man auch die breite Vielfalt
einmal verkosten: Lollo rosso, Lollo bionda, Ruccola, Vogerlsalat,
Chicorée und viele mehr sorgen dafür, dass jeden Tag ein anderes
Blattgemüse auf den Teller kommen kann", macht Karin Silberbauer,
AMA-Marketingmanagerin für Obst, Gemüse und Erdäpfel, Gusto auf die
große Vielfalt des Blattgemüses.
Nicht nur geschmacklich, auch botanisch gesehen ist Blattgemüse
sehr vielfältig. Dazu zählen unter anderem viele Korbblütler wie die
Chicorée-Sorten und die Kopfsalate. Auch in der Gattung der Baldrian-
und Gänsefußgewächse sind Blattgemüsesorten zu Hause, genauso wie im
exotischen Fach der Knöterich- und Chrysanthemenarten.
Eisbergsalat - knackige Frische
Charakteristisch für den Eisbergsalat oder Eissalat sind sein
kohlartig aufgebautes Inneres und seine festen Blätter, die besonders
dicht aneinander wachsen. Da er nicht so schnell zusammenfällt wie
Kopfsalat, ist er vor allem für Buffets und Picknicks geeignet. Er
ist auch gut lagerfähig: Bei zwei Grad Celsius bleibt er zwei bis
drei Wochen haltbar.
Häuptelsalat - der Klassiker
Der Name des Häuptelsalats kommt nicht von ungefähr: Er bildet
einen Kopf aus großen, grünen Blättern, die nach außen hin dunkler
werden und leicht bitter schmecken. Die inneren Blätter sind gelblich
und haben einen milden, leicht süßlichen Geschmack. Damit
Häuptelsalat länger frisch bleibt, sollte man ihn in eine feuchte
Küchenrolle einwickeln. Blätter, die schon ein bisschen kraftlos
wirken, werden wieder knackig, wenn man sie kurz in lauwarmes Wasser
mit einem Schuss Zitronensaft legt.
Grün = gesund
Die Formel "grün = gesund" trifft auf Blattgemüse ganz besonders
zu, denn es steckt voller Vitamine und Mineralstoffe bei gleichzeitig
wenigen Kalorien. Die meisten der enthaltenen bioaktiven Substanzen
helfen mit, Krankheiten vorzubeugen. Einige Sorten wie Radicchio,
Endivie oder Chicorée bilden zusätzlich aromatische Bitterstoffe, die
die Verdauung beziehungsweise den Appetit anregen. Damit diese Stoffe
erhalten bleiben, sollte Blattgemüse sehr vorsichtig erhitzt werden.
(Schluss)
AMA-Marketingmanagerin für Obst,
Gemüse und Erdäpfel
Tel.: 01/33151-420,
E-Mail: karin.silberbauer@ama.gv.at
DI Manuela Göll,
Unternehmenskommunikation
Tel.: 01/33151-404,
Mobil 0664/837 61 78,
E-Mail: manuela.goell@ama.gv.at
















