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Öllinger: Pensionskassen leiden an Multiorganversagen

Grüne fordern gesicherte Pensionsvorsorge nach dem Modell der Bundesschatzscheine

Wien (OTS) - "Der Patient Pensionskassensystem leidet an Multiorganversagen, aber die Regierung begnügt sich mit einer Maniküre. Auf der Strecke bleiben die Menschen, deren veranlagtes Geld immer weniger wird", kritisiert Karl Öllinger, Sozialsprecher der Grünen. "Die heute im Nationalrat beschlossenen Änderungen für Pensionskassen lösen kein einziges Problem der Betroffenen."

Statt kosmetischer Korrekturen am völlig desaströsen Pensionskassensystem fordert Öllinger die Regierung auf, endlich mit klaren Transparenzregelungen und einer gesetzlichen Gebührenobergrenze Licht in das undurchschaubare Dickicht der Pensionskassen zu bringen: "Vor allem muss es den Menschen ermöglicht werden, ohne weitere Verluste aus der Mogelpackung Pensionskassen aussteigen zu können."
Die Grünen fordern eine gesetzliche Begrenzung der Gesamtkosten für die Versicherten. Auf diese Weise müssen die Verlustmacher selbst für die von ihnen verursachten Verluste einstehen.

"Wir müssen aber generell aus diesen unfairen Zockersystemen aussteigen", fordert Öllinger. "Hier werden Gewinne aus der Pensionsvorsorge bei Banken, Versicherungen und Kassen privatisiert und gleichzeitig Verluste bei den Versicherten und den SteuerzahlerInnen abgeladen. Wir brauchen eine gesicherte Pensionsvorsorge nach dem Modell der Bundesschatzscheine, die den Menschen eine sichere Pensionsvorsorge und der Republik niedrigere Zinsen als am Kapitalmarkt ermöglicht."

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