- 16.05.2012, 08:49:29
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Thema Kastration aktuell wie nie: 28 Babykatzen in der Pfotenhilfe Lochen (OÖ) geboren
Trotz gesetzlicher Verpflichtung ist Kastration oft noch ein Fremdwort
Wien (OTS) - In den letzten Wochen wurden in der Pfotenhilfe
Lochen in Oberösterreich 28 junge Katzen geboren. Ihre Mütter sind
alle Streunerkatzen, die trächtig gefunden und von aufmerksamen
Menschen in die Pfotenhilfe Lochen gebracht wurden. Hier werden die
oft kranken Vierbeiner medizinisch versorgt und betreut. Auch um
Frühgeburten, verwaiste Babykatzen und andere schwierige Fälle
kümmert sich das Team der Pfotenhilfe Lochen. Ob diese große Anzahl
an Babykatzen vermittelt werden kann, bleibt abzuwarten. Dazu kommen
die fast 40 weiteren Katzen, die momentan in der Pfotenhilfe Lochen
betreut werden.
In der Pfotenhilfe Lochen ist auch heuer wieder deutlich geworden,
wie aktuell das Thema "Kastration" immer noch ist. Allein in den
letzten Wochen wurden fünf hochträchtige Streunerkatzen abgegeben.
Jetzt sind zusätzlich 28 neu geborene Katzen zu versorgen. Für so
viele Katzen gute Plätze zu finden wird nicht leicht sein, weil es
bereits mehr als genug Katzen auf dieser Welt gibt. Ursache sind
unkastrierte freilaufende Hauskater, durch die sich streunende Katzen
weiter vermehren.
Obwohl jeder Katzenhalter, dessen Katze regelmäßigen Zugang ins
Freie hat, gesetzlich dazu verpflichtet ist, diese kastrieren zu
lassen, gibt es vor allem in ländlichen Gegenden immer noch mehr als
genug unkastrierte Katzen. "Das Problem dabei ist, dass jeder
freilaufende unkastrierte Hauskater massiv dazu beiträgt, dass sich
Streunerkatzen rasend schnell weiter vermehren." informiert Johanna
Stadler, Geschäftsführerin der Pfotenhilfe Lochen. Viele dieser Tiere
sind krank und unterernährt. Wenn diese sich dann auch noch
vermehren, können wir das Problem nie in den Griff bekommen. "Und
verantwortlich dafür sind letztendlich wir Menschen." macht Johanna
Stadler bewusst.
Ein weiteres Problem ist, dass viele Menschen Mitleid mit
Streunerkatzen haben und diese regelmäßig füttern. "Wer Streuner
versorgt, muss diese auch kastrieren lassen. Seien Sie
verantwortungsbewusst und helfen Sie durch die Kastration mit, die
Streunerpopulation endlich einzudämmen." appelliert Johanna Stadler.
Wenn Sie bei Streunerkatzen in Ihrer Nähe Hilfe brauchen, stehen wir
Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Sobald die jungen Katzen ein Alter von etwa acht bis zwölf Wochen
erreicht haben, sollen möglichst viele an gute Plätze vergeben
werden. Wer die Kätzchen schon vorab kennen lernen möchte, kann sich
an die Tierpfleger der Pfotenhilfe Lochen wenden: 0664 / 541 50 79.
Ab Anfang Juni können die kleinen Kätzchen in der Pfotenhilfe Lochen
dann auch besucht werden.
Rückfragehinweis:
Johanna Stadler
Pfotenhilfe Lochen
0664/122 1051
www.pfotenhilfe.at
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