• 15.05.2012, 15:35:13
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Amon: Dienstrecht für Pädagogische Hochschulen ist modern und bringt mehr Transparenz

ÖVP-Bildungssprecher: Wollen Kindern mehr Chancen geben

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Das neue Dienstrecht ist modern, gilt für alle
Beschäftigten an den Pädagogischen Hochschulen, und ist eine gute
Sozialpartnereinigung. Es ist zudem einheitlich und führt zu
Vereinfachungen - mit einer Riesenzahl von unterschiedlichen Zulagen
wird Schluss gemacht. Dadurch entsteht mehr Transparenz, bewertete
heute, Dienstag, ÖVP-Bildungssprecher Abg. Werner Amon MBA im Plenum
des Nationalrats die Dienstrechtsnovelle 2011 außerordentlich
positiv.

Zur Kritik der Opposition meinte Amon: "Wir haben immer wieder die
Henne-Ei-Diskussion - definieren wir zuerst die neue Ausbildung oder
das Dienstrecht für die Lehrer? Ergebnis ist, dass alles lange
dauert", erinnerte der ÖVP-Abgeordnete daran, dass die Pädagogischen
Hochschulen bereits seit 2007 bestehen und erst jetzt das neue
Dienstrecht beschlossen werde, "obwohl wir uns schon in der
Diskussion über die neue Lehrerausbildung befinden".

"Mit dem Dienstrecht schreiten wir bei den Bildungsreformen weiter
voran", appellierte Amon an die Opposition, gutzuheißen, dass "wir
wieder ein Stück weitergekommen sind und auf den großen Wurf
hinarbeiten. Man sollte hier auch die Autonomie der Sozialpartner
anerkennen." In Wahrheit sei dies das Ergebnis der Sozialpartner, das
man hier nachvollziehe.

Am Ende stehe ein neues ganzheitliches modernes Lehrerdienstrecht,
das nicht verlangen werde, dass die Lehrerinnen und Lehrer mehr
arbeiten, wies Amon darauf hin, dass diese bereits heute 40
Wochenstunden arbeiten. Sie sollten aber mehr Zeit mit den
Schülerinnen und Schülern verbringen. Das sei ein Anspruch, den die
Gesellschaft an den öffentlichen Bereich stelle und diesem müsse
Rechnung getragen werden. Dies gehöre in einem neuen Dienstrecht
geregelt.

Der ÖVP-Bildungssprecher ging auch auf die Sitzungen des Besonderen
Ausschusses zum Bildungsvolksbegehren ein. In diesem habe man sich
auch mit der Pädagogenausbildung auseinander gesetzt und sei sich
einig, dass "wir eine Ausbildung auf universitärem Niveau erreichen
wollen". Insgesamt sollte man das gemeinsame Ziel verfolgen, die
bestmögliche Ausbildung für Pädagogen zu erreichen. "Wir wollen eine
moderne Ausbildung für die Pädagogen auf tertiärem Niveau, wobei die
gute berufspraktische Ausbildung nicht außer Acht gelassen werden
darf. Die gute Mischung macht es aus - einen berufspraktischen Teil
und eine gute theoretische akademische Unterfütterung, damit das
erreicht werden kann, was unser Ziel ist: Den Kindern mehr Chancen
geben!"
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

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