• 15.05.2012, 13:49:12
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VP-Leeb zu Einstiegskursen von Seiteneinsteigern: Richtiger Schritt um Jahre zu spät

Langjährige Forderung der ÖVP Wien wird Realität

Wien (OTS) - Die Bildungssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Isabella
Leeb, zeigte sich heute positiv überrascht über die Aussagen von
Stadtschulratspräsidentin Brandsteidl, sich endlich den Problemen von
Seiteneinsteigern widmen zu wollen. "Die angekündigten Kurse sind
eine langjährige Forderung der ÖVP Wien - viel zu lange war man
untätig. Jetzt stimmt zumindest die Richtung. Mehr als 8.000
außerordentliche Schüler/innen besuchen derzeit den Unterricht in
Wien. 8.000 Schülerinnen und Schüler, deren Deutschkenntnisse nicht
ausreichen, dem Unterreicht auch Folge zu leisten", so Leeb.

Damit stünden Lehrerinnen und Lehrer vor einem schier unlösbaren
Problem. Die betroffenen Kinder und ihre Mitschüler/innen ebenso. Das
Resultat dieses traurigen Zustandes lasse sich am immer schlechter
werdenden Bildungsniveau der Pflichtschulabgänger/innen ablesen.
Teils unvermittelbar strömen sie auf den Beschäftigungsmarkt und die
Ausbildungsunternehmen sehen sich außerstande, die Bildungsdefizite
aus der Schule aufzufangen. "Mit den heute präsentierten Kursen "Neu
in Wien" ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung gesetzt
worden, wie immer leider viel zu spät für die tausenden Jugendlichen
mit ausländischen Wurzeln, die noch nicht in den Genuss dieser
Einrichtung gekommen sind. Hier muss jetzt teuer und unter
schwierigsten Bedingungen nachqualifiziert werden - für viele wird
aber auch dies zu spät kommen. Zu spät, um ein selbstbestimmtes,
selbständiges Mitglied in unserer Gesellschaft zu werden", kritisiert
die VP-Bildungssprecherin.

Jetzt müssten allerdings weitere Schritte folgen. Unumgänglich sei
eine verbindliche Erhebung aller Kinder mit Sprachdefiziten. Fakt
sei, dass Wien hier massive Probleme habe. Es sei zu hoffen, dass man
jetzt nicht wieder in den Dauerschlaf verfalle, sondern die vielen
noch ungelösten Probleme in Wien gezielt angehe. "Hier sind der
Bildungs- und Integrationsbereich aktuell die größten Baustellen.
Stadtrat Oxonitsch ist aufgerufen, seine Arbeit aufzunehmen - man hat
schon lange nichts mehr von ihm vernommen. Die Bemühungen von
Stadträtin Frauenberger sind nicht zu bestreiten, doch bleiben hier
seit Jahren erkennbare Erfolge aus. Wie's geht, zeigt Staatssekretär
Sebastian Kurz, der Tag für Tag die Probleme durch Versäumnisse der
Wiener SPÖ in Fragen der Integrationspolitik zu lösen versucht. Der
Weg wird ein steiniger sein, doch es müssen jetzt weitere Schritte
folgen", so Leeb abschließend.

Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: T: (+43-1) 4000/81 913, F:(+43-1)4000/99 819 60
mailto:[email protected]

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