• 14.05.2012, 14:10:01
  • /
  • OTS0215 OTW0215

Österreich-Rede – Spindelegger II: Die besten Köpfe für Österreich gewinnen – FOTO

Qualifikation schaffen, Mittelstand entlasten, Leistung belohnen: Mitarbeiterbeteiligung ausbauen, AMS reformieren

Wien, 14. Mai 2012 (ÖVP-PD) "Tatkraft und Fleiß sind Werte, die
uns zum Export-Europameister gemacht haben. Grundlage sind unsere
Klein- und Mittelbetriebe, ihre Tüchtigkeit und Flexibilität – das
gilt es zu würdigen", so ÖVP-Bundesparteiobmann Vizekanzler Michael
Spindelegger heute im Rahmen seiner Österreich-Rede, und weiter:
"Es braucht mehr Wertschätzung und weniger bürokratische Hürden.
Ich will einen Fonds als Starthilfe für Jungunternehmer, denn
gerade Klein- und Mittelbetriebe braucht das Land – sie schaffen
Jobs in der Krise, dafür verdienen sie Respekt. Gehen wir mutige
Schritte bei der Privatisierung, dann haben wir die Mittel, um
Tatkraft und Unternehmertum zu unterstützen." Leichter müsse auch
das Finden qualifizierter Mitarbeiter werden, wo bei vielen
Betrieben ein Mangel besteht. "Beim AMS gibt es Bemühungen, aber
nicht genug. Ich sage daher: Arbeitslosigkeit darf nicht verwaltet
werden. Gehen wir neue Wege, weg von der Bürokratie. Wer zu einem
Job verhilft, der soll dafür eine Prämie bekommen, sodass der AMS-
Mitarbeiter sagen kann: 'Meine Arbeit lohnt sich!' Das ist das
Österreich der Zukunft", ist der Parteiobmann überzeugt. ****

Denn, so Spindelegger: "Der Wettbewerb der falschen Versprechen
in der Vergangenheit, bei dem die Rechnung die Beschenkten zahlen
müssen, da macht die ÖVP nicht mit!" Er wolle daher jene entlarven,
"die Gerechtigkeit plakatieren, aber nur Neid und Missgunst meinen.
Und diejenigen unterstützen, die mit Tatkraft und Fleiß ihr
Schicksal selbst in die Hand nehmen."

Qualifikation beginnt in der Schule. Das Bildungsbudget sei
massiv aufgestockt worden, bisher aber vor allem in der
Schulorganisation gelandet. Spindeleggers deutliche Worte dazu:
"Der Schlüssel liegt bei guten Lehrerinnen und Lehrern. Ich bin
überzeugt: Ein guter Lehrer kann aus einem Schüler einen Einstein
machen – und das brauchen wir für Österreich. Lehrer sein heißt
aber nicht nur Wissensvermittlung, sondern auch Vorbild sein. Ein
guter Lehrer muss Leistung einfordern, denn Kuschelpädagogik allein
bringt uns nicht weiter. Fleiß, Ehrgeiz und der Wille zur Leistung
müssen etwas zählen – geben wir dafür den Lehrerinnen und Lehrern
die notwendigen Ressourcen". Der Vizekanzler weiter: "Und bleiben
wir beim differenzierten Schulsystem: Die Neue Mittelschule kommt,
aber das Gymnasium bleibt!"

Für das Österreich der Zukunft braucht es die besten Köpfe.
Nicht alle kommen aus Österreich, sie werden aber hier ausgebildet.
"Ich bin stolz auf das internationale Ansehen unseres Landes als
Uni-Standort. Aber wir müssen uns mehr bemühen, den besten Köpfen
auch Alternativen anzubieten, damit wir sie für Österreich gewinnen
und hier halten können", so der ÖVP-Bundesparteiobmann, der die
Politik in der Pflicht sieht, dafür die Rahmenbedingungen zu
schaffen: "Ich will von drei auf sechs Prozent Forschungsquote
kommen, ich will das Land mit der billigsten Bürokratie und der
höchsten Forschungsquote werden."

Neben den besten Köpfen brauche es auch die besten Hände.
"Viele davon sind die von Migrantinnen und Migranten, die in den
verschiedensten Branchen tätig sind", so der ÖVP-
Bundesparteiobmann, der hinzufügte: "Wir sind bei der Integration
und beim Zusammenhalt aller Österreicher, egal woher sie stammen,
ein gutes Stück weitergekommen. Aber wir fordern auch von jedem,
dass er sich an unsere Regeln hält. Fördern und Fordern – das ist
für uns der richtige Weg für die Zukunft."

"Eines ist sicher: Zukunft und Fortschritt sind unaufhaltsam –
sie finden statt, ob mit oder ohne uns", so der Vizekanzler, der
diesbezüglich bei den einzelnen Parteien sehr unterschiedliche
Herangehensweisen ortete: "Die SPÖ fühlt sich von der Zukunft
bedroht, die FPÖ ist ein regelrechter Zukunftsverweigerer. Die
Grünen leben in ihrer Gutmenschen-Scheinwelt und das BZÖ hat die
Zukunft längst hinter sich. Wir als Volkspartei aber, wir sind eine
Zukunftspartei. Uns ist die Zukunft ein Anliegen, das wir positiv
gestalten wollen. Ich möchte all jene, die diese Auffassung mit uns
teilen, einladen, diesen Weg gemeinsam mit uns zu gehen. Wir wollen
diese Werte auf der Höhe der Zeit gestalten – eine Zukunft aus
Tradition."

"Dafür müssen wir auch etwas leisten. Viele haben aber das
Gefühl, dass sich ihre Leistung nicht lohnt. Ich sage es ganz klar:
Österreich ist ein Hochsteuerland, besonders für den Mittelstand.
Da will ich abspecken, da ist einfach eine Grenze erreicht, die wir
nicht überschreiten dürfen", stellte Spindelegger klar, und
betonte: "Zuerst müssen wir unser Ziel erreichen, das lautet:
Runter mit den exorbitanten Schulden! Wenn das geschafft ist, gehen
wir das nächste große Projekt an: Eine radikale Vereinfachung des
Steuersystems und vor allem die Entlastung des Mittelstandes". In
Deutschland gibt es für jedes Kind 7.000 Euro Steuerabsetzbetrag.
"Das will ich für Österreich auch. Und ich will Mitarbeiter am
Unternehmenserfolg beteiligt sehen – nach dem Prinzip: Mehr Lohn
bei gleicher Arbeit", so der ÖVP-Chef. "Von Erfolg und eigener
Leistung soll jeder etwas haben. Das ist für mich das Österreich
der Zukunft".

Fotos zur honorarfreien Verwendung finden Sie unter
http://www.oevp.at/fotodienst

Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien,
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVP

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel