- 14.05.2012, 10:55:27
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Faszinierender "Universum"-Dreiteiler "Das Große Barriere-Riff" ab 15. Mai im ORF
Wien (OTS) - Es ist das bekannteste Korallenriff der Welt - und
ein Naturparadies voller Geheimnisse. Das Große Barriere-Riff vor der
Nordostküste Australiens - das längste von Tieren geschaffene Bauwerk
der Erde, eines der sieben Weltwunder der Natur. Mit einer Ausdehnung
von 2.200 Kilometern ist es selbst vom Weltall aus mit freiem Auge
sichtbar. Mit der dreiteiligen BBC-Serie "Das Große Barriere-Riff"
von James Brickell (deutsche Bearbeitung: Doris Hochmayr) zeigt
"Universum" - als Erstausstrahlung im deutschen Sprachraum - ab
Dienstag, dem 15. Mai 2012, um 20.15 Uhr in ORF 2 eine
vielgestaltige, magische Welt voll pulsierender Aktivität. Die
weiteren zwei Folgen der dreiteiligen Filmexpedition, die mit
aufwendigen Makro- und Zeitrafferaufnahmen das Korallenriff
eindrucksvoll als Ort der permanenten Veränderung porträtiert, stehen
am Dienstag, dem 22. Mai, um 20.15 Uhr und am Donnerstag, dem 24.
Mai, um 21.05 Uhr auf dem Programm von ORF 2.
Korallenriffe wie das Große Barriere-Riff gehören zu den komplexesten
Ökosystemen unseres Planeten. Sie bilden den Lebensraum für
Abertausende Tiere und Pflanzen - alle ausgestattet mit speziellen
Überlebenstechniken und in ungewöhnlichen Symbiosen anzutreffen. Im
Großen Barriere-Riff bilden wenige Millimeter kleine Korallen die
Lebensgrundlage für Millionen Tiere und Pflanzen. Dank modernster
Makroaufnahmen sind Einblicke in diese atemberaubende Lebenswelt aus
nächster Nähe möglich. Verblüffende Zeitrafferaufnahmen offenbaren,
dass die scheinbaren reglosen Korallen sich in der Nacht in
hyperaktive Kampfsterne verwandeln.
Tag und Nacht, Ebbe und Flut - die Kamera von BBC-Regisseur James
Brickell zeigt auf faszinierende Weise, welchen Einfluss die
Gezeiten, der Sonnenstand und die Mondphasen auf das weitverzweigte
System aus Korallenbänken und Inseln, die gemeinsam das Große
Barriere-Riff bilden, haben. Wenn die Ebbe zweimal pro Tag große
Teile der Riffgürtel freilegt, geraten sowohl die Korallentiere als
auch viele andere Meeresbewohner in eine Extremsituation. Manche -
wie etwa der Epaulettenhai - haben sich auf eindrucksvolle Weise an
das ständig wechselnde Lebensumfeld angepasst. Dieser kleine Hai kann
über Wasser auf festem Grund spazieren gehen und auf diese Weise in
kleinen Wasserstellen jagen.
Ebenfalls ein ausgeklügelter Jäger ist der Weißspitzenriffhai. Er
ortet seine Opfer mittels elektrischer Impulse, die jede
Muskelbewegung eines lebenden Tieres aussendet. Die nachtaktive
Kegelschnecke wiederum macht ihre Langsamkeit mit einem hochwirksamen
Nervengift wett, mit dem sie ihre Beute im Schlaf überrascht und
diese dann bei lebendigem Leibe in einem Stück verschlingt.
An die extremen Bedingungen der Gezeiten haben sich auch die Korallen
selbst angepasst - mit einer speziellen Schleimschicht schützen sie
sich bei Ebbe vor dem Austrocknen. Die Mondphasen steuern auch ein
Ereignis, das nur ganz selten in bestimmten Frühsommernächten
stattfinden kann - die Massenablaiche der Korallen, eines der größten
Fortpflanzungsphänomene im ganzen Tierreich. Millionen kleiner
Korallenlarven gehen mit der Strömung auf eine Reise mit unbekanntem
Ziel. Die Korallen schaffen ferner das Fundament für eines der
faszinierendsten Paradiese im Ozean - das Große Barriere-Riff.
Rückfragehinweis:
ORF-Pressestelle
Karin Wögerer
Tel.: (01) 87878 - DW 12913
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