OTS0048   13. Mai 2012, 18:36

KURIER: SPÖ-Frauen wollen Fotomodel-Tuning sichtbar machen

Frauensprecherin Mautz fordert Ampel-Kennzeichnung für Bildbearbeitung


SPÖ-Frauensprecherin Andrea Mautz sagt, sie will "die
verschobene Wahrnehmung beim Schönheitsideal nicht länger
akzeptieren". Sie fordert im Gespräch mit dem KURIER (Montag-Ausgabe)
eine "Ampel"-Kennzeichnung für Werbeplakate. Farbige Punkte sollen
anzeigen, wie stark das Bild nachbearbeitet wurde. Grün soll "leichte
Veränderungen" (z.B. Farbaufhellungen), gelb "mittelstarke Retusche"
(Straffungen, Falten-Entfernung) und rot "starke Veränderungen"
markieren. Unter dem letzten Punkt verstehen die SPÖ-Frauen
beispielsweise die Entfernung oder Verlängerung ganzer Körperteile.
Mautz: "Die Kampagnen zeigen Menschen, die es im echten Leben
überhaupt nicht gibt. Die Konsequenzen sind aber beklemmend real:
13-jährige Mädchen beginnen bereits mit Diäten und Hungerkuren.
Teenager wünschen sich zum Geburtstag Schönheitsoperationen." Das
Schönheitsideal soll wieder auf eine "realistischere Ebene"
zurückgeführt werden, so Mautz.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0048 2012-05-13 18:36 131836 Mai 12 PKU0001 0137




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