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VP Juraczka ad Frauenaktionstag: Leere Ringstraße als Autofahrer-Pflanz

Recht auf Meinungsfreiheit darf nicht durch mutwillige Schikanen missbraucht werden

Wien (OTS) - Am gestrigen Samstag fand ein Frauenaktionstag unter
dem Motto "Occupy Patriarchy" statt. Veranstalter waren unter anderem die Wiener Grünen, die Linkswende oder die ARGE Dicke Weiber. So weit - so unerheblich. Fand die Veranstaltung doch laut übereinstimmender Medienberichte beinahe unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. So ist heute von 20 Zelten mit je 4 Besucherinnen ("Presse") oder eher wenigen Interessierten ("Österreich") die Rede.

Bei allem Respekt für das Demonstrationsrecht sollte aber endlich doch überlegt werden, ob es wirklich Sinn macht, den ganzen Tag die Wiener Ringstraße lahmzulegen, um einer handvoll Besucher/innen den Weg zu 20 Zelten zu bahnen.

"Ich kann den Ärger nicht nur der Geschäftsleute, sondern auch der vielen Wienerinnen und Wiener verstehen, die angesichts dieses Spektakels an einem Einkaufssamstag auch noch den Ausfall bei manchen öffentlichen Verkehrsmitteln gezwungenermaßen in Kauf nehmen mussten.

Vielleicht sollte man im nächsten Jahr doch die Donauinsel als Location vorziehen, denn die Aussage einer Mitveranstalterin "Hauptsache, der Ring war einen Tag lang autofrei", ist nicht gerade die beste Reklame für eine moderne Stadt, in der alle Verkehrsteilnehmer/innen friedlich nebeneinander ihren Platz finden sollten. Umso bedauerlicher, dass all meine Warnungen statt eines Nachdenkprozesses nur Beissreflexe ausgelöst haben", meint Juraczka abschließend.

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