OTS0004   13. Mai 2012, 04:30

ÖSTERREICH: Offiziere als Brandstifter

Protest gegen Heeresreform - Abwehramt informiert am Montag Minister Darabos


Der jüngste Anschlag auf sieben Heeresfahrzeuge in der Kaserne Hörsching (OÖ) ist kein Einzelfall: Wie die Tageszeitung ÖSTERREICH in ihrer heutigen Ausgabe (Sonntag) enthüllt, hat es seit 2007 bereits rund 20 Anschläge auf Militäreinrichtungen allein in Oberösterreich gegeben.

Der brisante Hintergrund: Tatverdächtig ist eine Gruppe hochrangiger Offiziere. Diese wollen durch die Anschläge Widerstand gegen die Heeresreform leisten.

Das geht aus einem streng geheimen Bericht hervor, den das Heeresabwehramt am Montag Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) vorlegen wird. Bisher hatte das Abwehramt die Vorfälle vor der Öffentlichkeit geheim gehalten.

Neben Brandanschlägen 2007 auf Dienstautos von Militärkommandanten in Eferding und 2010 auf Heeresfahrzeuge in Wels gab es - wie ÖSTERREICH berichtet - zahlreiche weitere Sabotageakte: von eingeschmissenen Fenstern einer ganzen Kasernenseite über durchschnittene Bremskabeln bei Heeresjeeps bis hin zu Manipulationen an Panzern.

Laut Geheimdienstkreisen steht die Zahl der Saboteure noch nicht fest, einige der teils hochrangigen Offiziere sind jedoch namentlich bekannt.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
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