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OTS0044   12. Mai 2012, 16:07

Europa-Krise: Nein zum politischen und wirtschaftlichen Egoismus

Gemeinsames "Manifest" von Erneuerungsbewegungen aus den christlichen Kirchen - Veranstaltung "Miteinander für Europa" vernetzte Wien und mehr als 130 andere Städte am Samstag mit Brüssel


Wien-Brüssel, 12.05.12 (KAP) Die Krise Europas darf nicht dazu führen, "Zuflucht hinter Mauern von politischem und wirtschaftlichem Egoismus" zu suchen. Dies wird in einem gemeinsamen "Manifest" von Erneuerungsbewegungen aus den christlichen Kirchen betont, deren Repräsentanten am Samstag im Rahmen der Veranstaltung "Miteinander für Europa" in Brüssel mit EU-Politikern zusammentrafen. Die Begegnung in Brüssel wurde in mehr als 130 europäische Städte übertragen, wo am Samstag "Europa-Feste" unter dem Titel "Christen für Europa" stattfanden. In Wien fand das Fest auf dem Stephansplatz statt, die Übertragung aus Brüssel erfolgte in den Stephansdom.

Die Antwort auf die Krise könne nicht "nationalistischer Rückzug, Gegnerschaft oder Lokalpatriotismus" sein, wird in dem "Manifest" der christlichen Erneuerungsbewegungen betont. Europa brauche mehr Einheit. Wörtlich heißt es weiter: "Wenn unsere Länder und Völker versuchen, die Herausforderung der globalen Welt nur allein zu bewältigen, werden sie bedeutungslos sein. Das Miteinander in Europa ist unsere Bestimmung". Eine Zukunft in Frieden, Wohlstand und Gerechtigkeit könne nur durch Verbundenheit, Austausch und Zusammenarbeit gewonnen werden.

Die Christen aus verschiedenen Kirchen seien entschlossen, ihr geschwisterliches Miteinander in den Dienst an der Einheit und am Frieden Europas und der Welt zu stellen: "Gemeinsam bekräftigen wir hier in Brüssel, wo wir an die Anfänge des europäischen Traumes erinnert werden, unseren Einsatz für ein geeintes und gastfreundliches Europa, in dem Freiheit, Barmherzigkeit und Solidarität das Zusammenleben prägen". Europa müsse sich "mit Großzügigkeit" den Bedürfnissen der ärmeren Länder öffnen und den Frieden und das Zusammenleben aller Menschen in den Mittelpunkt seiner Bemühungen stellen.

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