- 11.05.2012, 16:04:05
- /
- OTS0267 OTW0267
"Hohes Haus" mit Studiogast Hannes Androsch
Am 13. Mai um 12.00 Uhr in ORF 2
Wien (OTS) - Patricia Pawlicki präsentiert das
ORF-Parlamentsmagazin am Sonntag, dem 13. Mai, um 12.00 Uhr in ORF 2
mit folgenden Beiträgen:
Uni-Abschluss für Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen
Seit drei Monaten befasst sich ein Sonderausschuss im Parlament mit
den Forderungen des Bildungsvolksbegehrens. Ein Schwerpunkt dabei ist
die Frühpädagogik. Der Kindergarten ist die erste
Bildungseinrichtung. Früher oft als Aufbewahrungsstätte verunglimpft,
weiß man heute, dass die Zeit im Kindergarten in hohem Maße für den
weiteren Bildungsweg entscheidend ist. Seit Jahren fordern Experten,
dass Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen eine universitäre
Ausbildung mit Spezialisierung auf Frühkindförderung absolvieren.
Beim Bildungsvolksbegehren im vergangenen November wurde diese
Forderung übernommen: Sämtliche Pädagoginnen und Pädagogen sollten in
Zukunft einen Abschluss auf Bachelor-Ebene machen. Im Parlament wird
derzeit darüber diskutiert. Bettina Tasser berichtet. Gast im Studio
ist der Initiator des Bildungsvolksbegehrens, Hannes Androsch.
BUWOG-Verkauf auf Provisionsbasis
Im parlamentarischen Korruptionsuntersuchungsausschuss wurden diese
Woche erneut Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Lobbyist Peter
Hochegger und Walter Meischberger zu ihren Rollen beim Verkauf der
mehr als 60.000 Bundeswohnungen befragt. Hochegger und Meischberger
haben dafür im Verhältnis 20:80 eine Provision von knapp zehn
Millionen Euro erhalten. Karl-Heinz Grasser bestreitet erneut, dass
er Gelder aus dieser Provision erhalten hat. Walter Meischberger
räumt im Gespräch mit dem Hohen Haus ein, dass acht Millionen Euro
für seine Leistung schon viel Geld seien. Weiteres Thema diese Woche
war der Umzug des Finanzamtes Linz in den Bau des Terminal Towers.
Auch hier sind Provisionsgelder an Walter Meischberger - ähnlich wie
bei den BUWOG-Wohnungen - über Zypern nach Liechtenstein geflossen,
sagt Ausschussobfrau Gabriela Moser in einem Exklusivinterview. Claus
Bruckmann berichtet.
Kurssuche in Euro-Krise
Der Mittwoch dieser Woche war in Europa "Feiertag". Doch zum Feiern
war kaum Zeit. Eine Rede am 9. Mai 1950 des damaligen französischen
Außenministers Robert Schuman über die Zusammenarbeit im
Nachkriegseuropa gilt als Grundstein für die europäische Einigung.
Doch die Eurokrise ist zurück, Rezession in vielen Ländern inklusive.
Und die Wahlen in Frankreich und vor allem in Griechenland von
letztem Sonntag bringen neue Unsicherheiten. Ernst Kernmayer geht der
Frage nach, ob ein Kurswechsel in Europa bevorsteht.
Agrarförderungen auf dem Prüfstand
Nächste Woche treffen die Agrarminister in Brüssel zusammen, um über
die Neugestaltung der mit vielen Milliarden geförderten
Landwirtschaft zu beraten. Die Verhandlungen haben bisher wenig
Bewegung erkennen lassen, die meisten EU-Staaten beharren auf ihren
altbekannten Positionen und Forderungen. Gleichzeitig will sich die
EU einen Wachstumspakt verordnen, um Arbeitsplätze zu schaffen. Um
dieses Projekt finanzieren zu können, dürfte es massive Einschnitte
in anderen Bereichen geben, vermutlich auch bei den Agrarförderungen.
Vor diesem Hintergrund haben Vizekanzler Spindelegger und Minister
Berlakovich angekündigt, keinen weiteren Kürzungen für Österreichs
Bauern zustimmen zu wollen - und sie wollen, dass Bundeskanzler
Faymann diese Position auf EU-Gipfelebene verteidigt. Eine
Vorgangsweise, die vor allem eines deutlich gemacht hat - die Bauern
werden Wahlkampf-Thema sein. Michael Klonfar über die Reformen in der
Landwirtschaft.
Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der
Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand
abrufbar.
Rückfragehinweis:
ORF-Pressestelle
Michael Krause
Tel.: (01) 87878 - DW 14702
http://presse.ORF.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRF






