• 11.05.2012, 12:01:20
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IKT-Konvent - Bundeskanzler Faymann: Wer soziale Sicherheit will, muss auch Wettbewerbsfähigkeit wollen

Informations- und Kommunikationstechnologiesektor (IKT) als entscheidende Zukunftsbranche - Europa muss intelligent sparen und in Forschung, Innovation und Bildung investieren

Wien (OTS/SK) - Wer höhere Löhne, mehr Wohlstand und mehr soziale
Sicherheit für alle will, der muss auch in Wettbewerbsfähigkeit und
Produktivitätsverbesserung investieren. Das sagte Bundeskanzler
Werner Faymann heute, Freitag, in seiner Eröffnungsrede am ersten,
von der Internetoffensive Österreich veranstalteten IKT-Konvent und
betonte damit, wie wichtig und notwendig es ist, trotz der
notwendigen Budgetkonsolidierung intelligent zu sparen und
gleichzeitig Zukunftsbereiche wie Forschung, Entwicklung und Bildung
zu unterstützen. Denn damit Österreich, damit Europa in der Welt
seinen Platz behalten und verbessern kann, müsse man in Sachen
Innovation stets "zumindest eine Nasenlänge voraus sein". ****

Europa weise derzeit im Vergleich mit anderen Ländern ein geringeres
Wachstum auf. "Wir brauchen aber Wachstum, besonders qualitatives und
nachhaltiges Wachstum", betonte der Kanzler. Man müsse also die Frage
klären, in welchem Bereich man sparen könne, ohne die
Wettbewerbsfähigkeit und Produktivitätsverbesserungen zu gefährden.
Gerade die Informations- und Kommunikationstechnologien seien ein
Sektor, dessen Wachstum noch am Anfang stehe. Und dieser Sektor ist
nicht nur ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, sondern kann auch neue
unterstützende Technologien für alle Bereiche des Lebens liefern -
von der Politik über die Wirtschaft, die Bildung, bis hin zur Pflege.

Da der geübte Umgang mit diesen modernen Technologien in Zukunft
immer wichtiger wird, sei es essentiell, dass die Kinder in der
Schule auch im richtigen Umgang mit dem Internet geschult werden. Und
die Möglichkeit diesen Umgang zu erlernen, müsse "allen Kindern -
unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten ihrer Eltern" zur
Verfügung stehen, betonte der Kanzler. Auch der Bereich E-Government
und die Möglichkeit mit Regierungsvertretern via Web 2.0 direkt in
Kontakt zu treten, werden, so der Kanzler, zwar von der
Bundesregierung stark forciert, "stehen aber sicher auch noch am
Anfang der Entwicklung".

Es gebe also, so Kanzler Faymann, eine unendliche Vielzahl an
Beispielen, die zeigen, wie wichtig es sei, dass Österreich IKT noch
weiter forciert und in diesem Bereich irgendwann zu den Top 5 dieser
Welt zählt. "So selbstverständlich wie wir in den vergangenen
Jahrzehnten Tunnel gebaut haben, damit man schneller durch Europa
kommt, so müssen wir auch in Informations- und
Kommunikationstechnologien investieren", betonte der Kanzler.
(Schluss) sv/mo

Rückfragehinweis:
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Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

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