- 10.05.2012, 15:02:19
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ORF-Stiftungsrat: Generaldirektor Wrabetz informierte über positive wirtschaftliche und programmliche Entwicklung des ORF
Wien (OTS) - In der Plenarsitzung des ORF-Stiftungsrats unter dem
Vorsitz von Brigitte Kulovits-Rupp am Donnerstag, dem 10. Mai 2012,
informierte ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz über die
positive Entwicklung des ORF in wirtschaftlicher und programmlicher
Hinsicht: Trotz rückläufiger Werbeerlöse aufgrund der schwierigen
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen liegt das ORF-Konzern-EGT im
ersten Quartal 2012 (5,3 Mio. Euro) sowie auch im Forecast für das
Gesamtjahr über Plan (4,1 Mio. Euro). Auch die Reichweiten der
ORF-Programme entwickeln sich sehr gut: Im Zeitraum Jänner bis April
erreichte das ORF-Fernsehen 55 % Tagesreichweite, der TV-Marktanteil
der ORF-Senderfamilie liegt stabil bei 38,8 %. Auch in Radio und
Online ist der ORF klarer Marktführer. Weiters wurde dem ORF von der
Prüfkommission bestätigt, dass die kostensenkenden Strukturmaßnahmen
als Voraussetzung für die Gebührenrefundierung im Jahr 2011 vom ORF
umgesetzt wurden, die entsprechenden Mittel wurden widmungsgemäß in
zusätzliche Programmvorhaben investiert. Außerdem hat die KommAustria
die vom ORF-Stiftungsrat erstmals nach dem neuen, EU-konformen
Festsetzungsmodus beschlossene Programmentgeltanpassung mit 1. Juni
2012 als gesetzeskonform bestätigt.
Wrabetz: "TV-Reichweiten gestiegen! 95 % der genutzten
Nachrichten-Minuten entfallen auf den ORF!"
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Wirtschaftlich befindet
sich der ORF sowohl in der Muttergesellschaft als auch im Konzern
aufgrund der eingeleiteten kostenseitigen Maßnahmen auf gutem Weg.
Auch programmlich entwickelt sich der ORF gut. Die TV-Reichweiten
sind gestiegen, wenn auch die Konkurrenz durch die Digitalisierung
stetig weiter zunimmt: So können via Digitalsatellit etwa schon
durchschnittlich 136 TV-Programme empfangen werden. Besonders
erfreulich ist die hervorragende Nutzung und hohe Relevanz der
ORF-TV-Nachrichten mit einem hohen Gesamtvolumen von rund 2.325
Stunden im Jahr. 85 % des österreichischen
Nachrichten-Programmvolumens werden vom ORF produziert, 95 % der
genutzten Nachrichten-Minuten entfallen auf den ORF, beim jungen
Publikum sind es 91 %. Die ORF-Radios erreichen eine Tagesreichweite
von 69,8 %, ORF.at erreichte im Zeitraum Jänner bis März 2012 50,8
Millionen Visits. Die TVthek verzeichnet 2012 monatlich rund 11,7
Millionen Videoabrufe pro Monat. Dieses hohe Publikumsvertrauen
bestärkt den ORF auch darin, alle rechtlichen Mittel gegen das nun
auch vom BKS bestätigte Social-Media-Verbot für den ORF auszuschöpfen
und VfGH sowie VwGH anzurufen!"
Grasl: "ORF trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen auf
Kurs!"
"Trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen liegt der ORF
auf Kurs. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass der ORF in den
vergangenen Jahren seine Kostenstruktur flexibilisieren konnte und
nun rascher auf die wirtschaftliche Entwicklung reagieren kann. Das
EGT des ORF-Konzerns liegt im ersten Quartal um 3,7 Millionen Euro
über Plan. Angesichts der durch die Konjunkturlage geringer
ausfallenden Werbeeinnahmen haben wir erste kostenseitige Maßnahmen
ergriffen, um das Unternehmen auch weiterhin auf Kurs zu halten",
betonte Mag. Richard Grasl, der Kaufmännische Direktor des ORF.
Rückfragehinweis:
ORF-Unternehmenskommunikation
Alexander Horacek
(01) 87878 - DW 12953
[email protected]
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