Demokratie: Von Kräuter kommen nur "Njet!" und Nebelgranaten
Kräuters Einstellung ist einer Regierungspartei unwürdig. Die Bürger wollen die Persönlichkeitswahl. Das zeigen Wahlergebnisse. Die reine Parteiwahl ist von gestern.
Wien (OTS) - "Unsere Demokratie gehört reformiert. Michael
Spindelegger war quer durch das Parteienspektrum der erste
Parteichef, der das erkannt und einen Reformweg vorgezeichnet hat.
Johanna Mikl-Leitner führt die Gespräche mit den anderen Parteien.
Die inhaltliche Grundlage für diese Gespräche bildet das Konzept, das
die Junge Volkspartei unter der Führung von Sebastian Kurz erarbeitet
hat", erklärt ÖAAB-Generalsekretär Lukas Mandl.
"Wer es mit unserer Demokratie gut meint, nimmt die Reformdebatte
ernst. Der rote Bundesgeschäftsführer Kräuter tut das nicht. Von ihm
kommen nur ein reflexartiges parteipolitisch motiviertes 'Njet!' und
sonst nur politische Nebelgranaten. Diese Einstellung ist einer
Regierungspartei unwürdig. Ich hoffe, es finden sich in der
Sozialdemokratie Menschen, mit denen man vernünftig reden kann", so
Mandl.
"Kräuter sei ins Stammbuch geschrieben: Bei jeder einzelnen Wahl, bei
der Persönlichkeitswahl-Modelle angeboten wurden, haben die
Bürgerinnen und Bürger von diesen Angeboten sehr rege Gebrauch
gemacht. Zuletzt war das bei der Innsbrucker Gemeinderatswahl so.
Menschen wollen Personen wählen - und abwählen können. Die reine
Parteiwahl ist von gestern. Unsere Demokratie muss einen Sprung
vorwärts machen", ist Mandl überzeugt.
In einem Spot im Youtube-Channel www.aab.tv rechnet der
ÖAAB-Generalsekretär anhand der Wahlergebnisse der vergangenen Jahre
vor, wie dringend und wichtig das Persönlichkeitswahlrecht ist.
Albrecht Oppitz
Presse
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