• 10.05.2012, 12:40:59
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FPK- Trettenbrein: Pflege-Regress Notwehrmaßnahme gegen Untätigkeit der Sozialpartner

AK verhindert Einführung einer Pflegeversicherung

Klagenfurt (OTS) - "Es wäre sinnvoll wenn AK- Präsident Günther
Goach mit seinem Villacher Bürgermeister Helmut Manzenreiter reden
würde. Ihm sind die jetzigen Sozialkosten schon zu hoch, geschweige
denn die Steigerung welche in den nächsten Jahren folgen. Es ist
richtig, dass die Pflege eine solidarische Aufgabe sei. Merkwürdig
ist jedoch, dass die AK bisher die Einführung einer
Pflegeversicherung nach wie vor blockiert." So reagiert FPK-
Sozialsprecher LAbg. Harald Trettenbrein auf die heutige Kritik von
AK- Präsident Günther Goach zum Pflegeregress. Erst mit solch einer
Versicherung, die alle Bevölkerungsgruppen betreffe, werde der
Solidargedanke, den Goach propagiert, umgesetzt.

"Goach sollte nicht das Land Kärnten kritisieren, sondern seine
Blockade zur Pflegeversicherung aufgeben", bekräftige Trettenbrein.
Weiters rät Trettenbrein dem AK-Präsidenten zu beachten, dass es beim
Pflege-Regress in erster Linie um eine Frage der Gerechtigkeit mit
der ambulanten Pflege gehe und erst nachrangig um eine budgetäre
Maßnahme. Das jetzige System, wonach die Heimpflege kostenlos ist,
während für die ambulante Pflege Selbstbehalte anfallen, ist
sinnwidrig, das musste korrigiert werden", sagte Trettenbrein.
Abschließend stellte Trettenbrein mit Verwunderung fest, dass
Präsident Goach bei der Einführung des Pflegeregresses in der
Steiermark durch die SPÖ geschwiegen habe.

(Schluss)

Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Landtagsklub
Landhaus,
9020 Klagenfurt
Tel.: 0463 513 272

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