• 10.05.2012, 12:09:53
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LGV: BZÖ-Spadiut: Berlakovich schweigt zu dubioser Gemüse-Herkunft

"Maximierung der österreichischen Gemüseproduktion für das Inland und Zukäufe nur, wenn Produkte wirklich nicht im Land erzeugt werden können"

Wien (OTS) - Eine Umkehr vom europäischen Prinzip der
Großproduktionsstätten forderte heute BZÖ-Gesundheitssprecher Abg.
Dr. Wolfgang Spadiut als Konsequenz, dass laut der Gemüseerzeuger
Organisation LGV zehn Prozent des als heimisch offerierten Gemüses
nicht aus Österreich stammen. "Beharrlich schweigt sich aber
Landwirtschaftsminister Berlakovich zu dieser dubiosen
Gemüse-Herkunft aus", kritisierte Spadiut, kündigte eine
diesbezügliche schriftliche Anfrage an den Minister an und forderte
einen "ökologische Fußabdruck" als Zukunftsmodell für die heimische
Landwirtschaft.

"Überdies kann es nicht sein, dass heimische Landwirte Geld dafür
bekommen, auf ihren Feldern "Nichts" anzubauen - sie brachliegen zu
lassen, im Gegenzug dafür aber Tonnen von Obst, Gemüse, Getreide und
Futtermittel mit einem enormen ökologisch defizitärem Aufwand über
die Weltmeere und europäische Autobahnen gefahren werden, um dann den
Österreichern als "frisch und gesund" verkauft zu werden", betonte
Spadiut und abschließend: "Es soll eine Maximierung der
österreichischen Gemüseproduktion für das Inland geben, gleichzeitig
darf es aber nur Zukäufe aus dem Ausland geben, wenn Produkte
wirklich nicht in Österreich erzeugt werden können".

Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

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