- 10.05.2012, 09:34:09
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Breites Unterstützungsangebot für eine neue Generation von Senioren
Samariterbund zum internationalen Tag der Pflege am 12. Mai
Wien (OTS) - Die Zahl der über 60-Jährigen wird in Europa ab
2012 jährlich um etwa zwei Millionen zunehmen, berechnet die EU. Vor
allem zwischen 2015 und 2035, wenn die geburtenstarken Jahrgänge, die
sogenannten Babyboomer, in Pension gehen werden, erwartet man einen
großen gesellschaftlichen Umschwung. Zwar ist diese Generation von
Senioren noch sehr aktiv, trotzdem wird in den nächsten Jahren die
Nachfrage an Dienstleistungen im Bereich der Betreuung und Pflege
zunehmen.
"Der Samariterbund setzt bei seiner Unterstützung für die aktive
Seniorengeneration auf Innovation und ein breites Angebot für die
verschiedenen individuellen Bedürfnisse älterer Menschen", erklärt
Franz Schnabl, Präsident des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs,
anlässlich des Internationalen Tages der Pflege am 12. Mai. Bewährte
Dienstleistungen wie Essen auf Rädern, Heimnotruf, Hauskrankenpflege,
Heimhilfe oder Besuchsdienst unterstützen Senioren dabei, auch bei
Einschränkungen so lang wie möglich eigenständig leben zu können.
Selbst eine Betreuung rund um die Uhr ist in der vertrauten Umgebung
möglich. Verschiedene stationäre Wohn- und Betreuungsformen, vom
Tageszentrum über das Pflegekompetenzzentrum bis zum betreubaren
Wohnen und der Senioren-Wohngemeinschaft sorgen für eine gute Auswahl
an Möglichkeiten, wenn die eigene Wohnung einmal nicht mehr ideal
ist. Auch bei der Entwicklung neuer Technologien wie AAL (Ambient
Assisted Living) ist der Samariterbund stark involviert, um den
Menschen noch mehr Sicherheit und Wohlgefühl zu geben.
Die aktive Generation der "jungen Alten" schätzt insbesondere auch
Angebote wie den mobilen Notruf: Das kleine Gerät passt in jede
Tasche und sieht aus wie ein Handy. Es lassen sich zwei vorab
gespeicherte Telefonnummern damit anrufen; Herzstück des Geräts ist
aber der Notrufknopf. Wird Alarm ausgelöst, schaltet sich automatisch
die Freisprechfunktion ein. Die Leitstelle des Samariterbundes meldet
sich und hat auch gleich alle relevanten Daten der betroffenen
Person. Dazu gehören auch mehrere Kontaktpersonen, die umgehend
informiert werden.
Wie bei allen anderen Heimnotruf-Geräten des Samariterbundes wird
das Gerät täglich auf seine Funktionstüchtigkeit überprüft. So wird
verhindert, dass der mobile Notruf im Ernstfall nicht funktioniert.
Eine technische Voraussetzung für das Gerät ist eine SIM-Karte mit
aktivem Mobilfunkvertrag. Angeboten wird der mobile Notruf vorerst in
Wien, Burgenland, Kärnten und Tirol.
Rückfragehinweis:
Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs
Martina Vitek, Tel.: 01 891 45-227 oder 0664 3582386
E-Mail: [email protected]
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