• 09.05.2012, 12:49:08
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JG Wien Gremel/Liebich: Gemeinsam gestalten wir Europa!

Zeit wird's für Wachstum und Beschäftigung in der EU

Wien (OTS/SPW) - "Europa soll und muss viel mehr sein als nur ein
gemeinsamer Markt", so der Vorsitzende der Jungen Generation in der
SPÖ Wien Marcus Gremel anlässlich des heutigen Europatags, denn "ein
Europa, wie wir es uns vorstellen, stellt sich sowohl globalen als
auch lokalen Problemen und Herausforderungen - egal ob im Bereich
Beschäftigung, Gesundheit, Soziales, Wirtschaft oder Bildung -
gleichermaßen und findet europäische Lösungen im Interesse aller
BürgerInnen!" Ähnlich argumentiert der Leiter der JG
Wien-Europa-Projektgruppe Thomas Liebich: "Das Fortbestehen der
Europäischen Union kann nur durch 'mehr Europa' gewährleistet werden.
Die Wahlen in Frankreich und Griechenland haben deutlich gezeigt,
dass Europa wieder dringend mehr politische Solidarität und
wirtschaftliches Wachstum braucht. Denn sakrosankte Spardiktate und
Schuldenbremsen á la 'Merkozy' wiederholen nur bekannte Fehler der
1930er-Jahre!"****

"Die unmittelbaren Reaktionen auf die Wirtschaftskrise von 2008 -
also staatliche Investitionen zur Sicherung von Wachstum und
Beschäftigung - haben sich als vollkommen richtig und notwendig
erwiesen. Denn reines 'Kaputtsparen', wie derzeit an Griechenland
vorexerziert, verschärft und beschleunigt die Abwärtsspirale und
stürzt damit tausende Menschen in Armut und Hoffnungslosigkeit",
analysiert Gremel und ergänzt: "Die österreichische Bundesregierung
bemüht sich den Spagat zwischen Sparmaßnahmen und
Zukunftsinvestitionen zu schaffen. Allerdings brauchen wir keine
Schuldenbremse in der Bundesverfassung, sondern wir brauchen
politischen Mut für ein gerechtes Steuersystem. Zeit wird's für eine
Reform bei der Steuern auf Vermögen und Grundbesitz deutlich erhöht
und der Faktor Arbeit endlich entlastet wird!"

"Den heurigen Europatag haben wir genutzt, um eine
Aufklärungskampagne zu den erreichten Vorteilen und unseren
politischen Zielen für die Zukunft Europas - unter www.nEUropa.at -
zu starten", erklärt Projektgruppenleiter Liebich: "Auch Österreich
hat während der Krisenjahre vom gemeinsamen Euro und der Solidarität
der anderen Mitgliedsstaaten profitiert, daher müssen wir endlich die
nationalen Barrieren in unseren Köpfen und Herzen überwinden, um
Europa endlich nach unseren Wünschen zu gestalten und gemeinsam
weiterzuentwickeln!"

"Für uns ist Europa wesentlich mehr, als nur ein gemeinsamer Markt
oder die bloße Hülle eines unsolidarischen Staatenbunds", betonen
Gremel und Liebich unisono: "Daher sprechen wir uns auch klar für das
langfristige Ziel von 'Vereinigten Staaten von Europa' aus. Wir
wollen ein neues, soziales und solidarisches Europa in dem endlich
wieder die Menschen im Mittelpunkt stehen!" (Schluss) tl

Rückfragehinweis:
Pressedienst der SPÖ Wien
Tel.: +43 1 534 27/222
mailto:[email protected]
http://www.wien.spoe.at

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