- 09.05.2012, 12:41:59
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Stadtrat Oxonitsch überreicht Ehrenzeichen im Bereich Bildung und Sport
Wien (OTS) - Im Wiener Rathaus wurden heute von Bildungs- und
Sportstadtrat Christian Oxonitsch Ehrenzeichen des Landes und der
Stadt Wien sowie ein Ehrenzeichen der Republik Österreich an
verdiente Persönlichkeiten im Bereich Bildung und Sport verliehen.
Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich an Elisabeth
Ojo
Elisabeth Ojo hat bei den Weltmeisterschaften im Faustball 2010
mit ihrem Frauen-Team die Bronzemedaille errungen. Derzeit trainiert
sie im Kader der Frauen-Nationalmannschaft für die
Europameisterschaft 2012 in der Schweiz im Juli.
Am Tag des Sports im September 2011 wurde Elisabeth Ojo von
Sportminister Norbert Darabos das Goldene Verdienstzeichen der
Republik Österreich zuerkannt, heute konnte sie die Auszeichnung
persönlich entgegennehmen. "Ich freue mich, eine Wiener Sportlerin
auszeichnen zu können und drücke die Daumen für weitere sportliche
Erfolge!" betonte Stadtrat Christian Oxonitsch.
Otto-Glöckel-Medaille der Stadt Wien an Eva-Maria Zenzinger
Eva-Maria Zenzinger, ehemalige Volksschuldirektorin und
Geschäftsführerin des Vereines "Wiener Schulmuseum", hat sich im
Wiener Schulwesen große Verdienste erworben. Als Leiterin der
Volksschule Schukowitzgasse verstand sie es, den Ausbau des
Schulstandortes voranzutreiben und auch durch pädagogische
Initiativen zu ergänzen. Weiters hat sie sich neben ihrer beruflichen
Tätigkeit zur besonderen Aufgabe gemacht, das Wiener Schulmuseum zu
fördern, das im Schulgebäude der ehemaligen Volksschule Breitenlee
eine Heimstätte gefunden hat.
"Mit ihrem jahrzehntelangen intensiven Engagement für die
Bildung und das menschliche Zusammenleben hat sie einen wertvollen
Beitrag zur positiven Weiterentwicklung dieser Bereiche geleistet",
betonte Christian Oxonitsch.
Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien an Ing.
Herbert Zotti
Ing. Herbert Zotti, geschäftsführender Vorsitzender des Wiener
Volksliedwerkes, hat sich in seinem Engagement für die Volkskultur
große Verdienste um das Land Wien erworben. Mitte der 1980er Jahre
kam er erstmals in Kontakt mit Volkstanz und Volksmusik und
entwickelte in verschiedenen Vereinen und Tanzgruppen ein
ausgeprägtes Interesse an den unterschiedlichen Formen der
alpenländischen und Wiener Volkskultur. Von 1988 bis 1991
unterstützte er die ersten Wienerliedseminare des Wiener
Volksliedwerkes als Filmreferent und Mitorganisator. Seine
zahlreichen Film- und Audioaufnahmen aus diesen und den folgenden
Jahren zeugen von diesen unvergesslichen Stunden mit den
Wienerliedlegenden Luise Wagner, Trude Mally, Pepi Matuschek und
Poldi Debljak.
1991 wurde er geschäftsführender Vorsitzender des Wiener
Volksliedwerkes. In diese Zeit fällt unter anderem die erfolgreiche
Suche nach einem geeigneten Haus für das Wiener Volksliedwerk und die
Übersiedlung des Wiener und des Österreichischen Volksliedwerkes in
das ehemalige und traditionsreiche Ottakringer Gasthaus "Bockkeller".
Weiters setzte er gemeinsam mit anderen vielfältige Initiativen,
um das Wienerlied und die traditionellen Formen des Wiener "Dudelns"
wieder für eine breitere Öffentlichkeit zugänglich zu machen. So zum
Beispiel Veranstaltungsreihen wie "Bei uns in Wien", oder "Treffpunkt
Wien". Seit 2000 veranstaltet das Wiener Volksliedwerk unter der
künstlerischen Leitung Herbert Zottis das Wienerlied Festival "wean
hean", das mittlerweile zum Fixpunkt im jährlichen Kulturprogramm
Wiens zählt und unter anderem Größen wie Gerhard Bronner und Roland
Neuwirth auf die Bühne brachte.
Weiters engagierte sich Herbert Zotti für den Aufbau und für die
Sicherung des Archivs des Wiener Volksliedwerkes, das heute die
größte öffentliche Sammlung einschlägiger Noten, Texte und
Aufzeichnungen ist.
"Herbert Zotti hat dem "Wienerlied" einen neuen Stellenwert
gegeben", betonte Christian Oxonitsch. "Sein Verdienst ist es, dass
sich viele MusikerInnen aus dem Bereich Jazz, aus der
zeitgenössischen Musik und auch aus der Volksmusik mit dieser Musik
auseinandersetzen. Sein Wirken hat auch zum einem besseren
Verständnis und einer größeren Bekanntheit des Wienerliedes insgesamt
beigetragen!"
Silberne Verdienstzeichen an Brigitte Edelhauser.
Brigitte Edelhauser ist Gründerin und Organisatorin der
jährlichen Wohltätigkeitsveranstaltung "Kidsrun4kids" - mittlerweile
zählt diese Initiative zum sportlichen Fixpunkt in jedem Schuljahr.
Im Jahr 2001 initiierte sie erstmals eine Laufveranstaltung für
Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren. Stand im ersten Jahr vor
allem der sportliche Gedanke im Vordergrund, kam im Jahr darauf auch
der soziale Aspekt hinzu: bereits 2002 kam das gesamte Nenngeld zur
Gänze Wiener Kinderhilfsprojekten zugute.
Im Jahr 2011 nahmen bereits mehr als 20.000 VolksschülerInnen
aus ganz Wien an dieser Veranstaltung teil. Die Läufe finden jeweils
vormittags in mittlerweile elf verschiedenen Wiener Parks statt. Die
Kinder sollen 1,5 Kilometer in sieben bis zehn Minuten bewältigen,
wofür es eine entsprechende Vorbereitungsphase mittels eines
Trainingsplans gibt und auch auf gesunde Ernährung wird geachtet. Mit
diesen Wettbewerben soll bei den Kindern wie auch den Eltern das
Bewusstsein für Gesundheit, Ernährung, Sport und Verantwortung
gestärkt werden. Von 2002 bis 2010 konnten mehr als 107.000 Euro an
Sozialprojekte für bedürftige Wiener Kinder gespendet werden!
"Brigitte Edelhausers Engagement vereint zwei wichtige Dinge:
Den sozialen Aspekt aber auch das Ziel, Freude und Begeisterung für
Bewegung und Sport zu wecken", betonte Stadtrat Oxonitsch. "Dafür
gebühren ihr besonderer Dank und Anerkennung!"
Rückfragehinweis:
Mag.a Michaela Zlamal Mediensprecherin Stadtrat Christian Oxonitsch Tel.: +43 1 4000-81930 mailto:[email protected] http://www.oxonitsch.at/
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