• 09.05.2012, 12:16:35
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Moser: Bures muss Lösung für Lärmgeplagte an Innkreisautobahn finden

Hinhaltetaktik und Ungleichbehandlung nicht länger tragbar

Wien (OTS) - "Schon seit Jahren herrscht unerträglicher Lärm an
der Innkreisautobahn A8. Er liefert Zündstoff, speziell zwischen den
Betroffenen und der lösungs-unwilligen Bundespolitik samt ASFINAG.
Lärmgeplagte BürgerInnen und Lokalpolitik sind zu Recht erbost.
Bundesministerin Bures muss den Lärmschutz an der A8 endlich zur
Chefinnensache machen und dringend benötigte Maßnahmen zur
Lärmentlastung veranlassen", fordert Gabriela Moser,
Verkehrssprecherin der Grünen, anlässlich der Autobahnblockaden im
Innkreis.

Die ASFINAG und das Verkehrsministerium lehnen sich einfach zurück
und argumentieren gegen Lärmschutzmaßnahmen mit längst widerlegter
Basis: Beispielsweise wird bei der Lärmschutz-Dimensionierung so
getan, als ob alle Kfz sich an die Tempolimits halten. Dabei ist die
nächtliche Tempolimit-Missachtung (im Durchschnitt 88 statt erlaubten
60 km/h) durch nahezu 100 Prozent der LKW seit Jahren belegt und
ungelöst. "Dazu kommt noch die Ungleichbehandlung an der A8 selbst.
An einigen Abschnitten der Autobahn A8 wird beim Lärmschutz gespart,
zugleich werden etwa an der Tauernautobahn in Herkunftsgemeinden von
ASFINAG-Managern großzügig Lärmschutzmaßnahmen gesetzt", kritisiert
Moser.

"Statt hunderte Mio. Euro in Sinnlosprojekte wie etwa den Linzer
Westring-Torso zu stecken, sollten ASFINAG & Co in den Lärmschutz für
betroffene Regionen und Menschen investieren. Ministerin Bures muss
endlich die Zügel in die Hand nehmen und rasche Lösungen finden",
appelliert Moser.

Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]

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