- 07.05.2012, 12:01:01
- /
- OTS0102 OTW0102
Ehrenmitgliedschaft der Wiener Staatsoper an das Staatsopernorchester / Wiener Philharmoniker verliehen
Wien (OTS) - Im Anschluss an die bejubelte gestrige Vorstellung
von "Arabella" - unter der Leitung von GMD Franz Welser-Möst und mit
Emily Magee in der Titelpartie, Tomasz Konieczny als Mandryka, Genia
Kühmeier als Zdenka, Michael Schade als Matteo - wurde auf offener
Bühne die Ehrenmitgliedschaft der Wiener Staatsoper an das
Staatsopernorchester bzw. die Wiener Philharmoniker verliehen.
Vom Publikum heftig akklamiert wurde das Orchester, als es nach der
Vorstellung zum Applaus auf der Bühne erschien. In seiner Ansprache
beschrieb Staatsoperndirektor Dominique Meyer den Einsatz und die
Leistung der künstlerischen, technischen und administrativen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wiener Staatsoper und fügte
hinzu: "Ich glaube aber, das Herz dieses Hauses schlägt im
Orchestergraben." Erstmals in der Geschichte des Hauses wurde keine
Künstlerpersönlichkeit auf Lebenszeit, sondern ein ganzes Kollektiv
mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet: "Mit dem Orchester haben
wir nun ein ewiges Ehrenmitglied, weil die Wiener Philharmoniker und
die Wiener Staatsoper unsterblich sind", so Staatsoperndirektor
Dominique Meyer. Die Bundesministerin für Unterricht, Kunst und
Kultur, Dr. Claudia Schmied, betonte, sie sei mit großer Freude dem
Vorschlag von Direktor Meyer gefolgt, dem Staatsopernorchester bzw.
den Wiener Philharmonikern die Ehrenmitgliedschaft zu verleihen:
"Seit Eröffnung des Opernhauses am Ring im Jahr 1869 sind die Wiener
Philharmoniker die musikalische Seele des Hauses. Der
unvergleichliche Klang dieses Weltorchesters trägt seit jeher und an
rund 300 Vorstellungen pro Saison maßgeblich zur international
herausragenden Stellung unserer Wiener Staatsoper bei. Mit ihrem
Wirken sind die Wiener Philharmoniker Vorbild für zahlreiche junge
Musikerinnen und Musiker, ihre Arbeit vermag es, Menschen zu berühren
und für klassische Musik zu begeistern." In ihren Dankesworten lobten
der Betriebsrat und Kontrabassist Michael Bladerer - als Vertreter
des Staatsopernorchesters - und Philharmoniker-Vorstand Prof. Dr.
Clemens Hellsberg die hervorragende Zusammenarbeit zwischen dem
Orchester und der Staatsoperndirektion und beschrieben die Vorteile
der Personalunion von Staatsopernorchester und Wiener
Philharmonikern: "Die auf dem Konzertpodium erarbeitete
Orchesterqualität kommt der Oper zugute und umgekehrt beeinflusst die
permanente Konfrontation mit der Opernliteratur und dem natürlichsten
"Instrument", der Vox humana, maßgeblich die Musizierweise der Wiener
Philharmoniker", so Dr. Clemens Hellsberg. Michael Bladerer betonte:
"Die Symbiose ist eine Win-Win-Situation für alle", und dankte dem
Publikum für die Treue und Liebe zum Haus und zum Orchester.
Rückfragehinweis:
Wiener Staatsoper MMag. André Comploi Pressechef Tel.: (+43/1) 51444/2308 mailto:[email protected] www.wiener-staatsoper.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | STO






