- 07.05.2012, 10:08:02
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ÖH zu Bildungsvolksbegehren: hoffen auf wichtige Impulse
Kapazitäten sind kein Naturgesetz sondern politische Entscheidung
Wien (OTS) - Beim heutigen parlamentarischen Ausschuss zum
Bildungsvolksbegehren stehen erstmals die Hochschulen auf der
Tagesordnung. "Die Hochschulpolitik ist nicht gerade das Steckenpferd
der Regierung, umso mehr ist zu hoffen, dass der Ausschuss zum
Bildungsvolksbegehren wichtige Impulse geben wird", so Angelika
Gruber vom Vorsitzteam der ÖH. "Es wäre schon mal ein Guter Anfang
die im Volksbegehren vorhandene Forderung nach 2 Prozent des BIP
endlich ernst zu nehmen, anstatt die Hochschulen weiter zu Tode zu
sparen."
"Unser Finanzierungsmodell zeigt, dass sich die Studierendenzahlen
nicht an den Kapazitäten, sondern umgekehrt, die Kapazitäten an den
zu erwartenden Studierendenzahlen orientieren sollten", so Martin
Schott vom Vorsitzteam der ÖH. "Kapazitäten sind kein Naturgesetz,
sondern eine politische Entscheidung. Das sollten alle
Ausschussmitglieder im Kopf behalten. Die Ausfinanzierung und der
Ausbau des Hochschulsektors muss oberste Priorität haben."
Auch wenn in den Forderungen des Bildungsvolksbegehrens einige gute
Ansäte zu erkenne sind, fehlt es doch an vielen Stellen an Substanz.
"Im heutigen Ausschuss werden plakative Stehsätze nicht ausreichen,
wenn es tatsächlich darum gehen soll im Hochschulbereich endlich
etwas zu bewegen", so Peter Grabuschnig, ÖH Generalsekretär. "Als
wichtiges Nachschlagewerk ist daher allen heute geladenen Personen
Forum Hochschule ans Herz zu legen. Hier wird nicht nur an der
Oberfläche gekratzt, sondern ausgehend von fundierten Problemanalysen
umfangreiche Lösungen diskutiert."
Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Johanna Griesmayr, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 212
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at/
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