• 04.05.2012, 11:36:12
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Bures: Erfolgsgeschichte der akademischen Gründerzentren wird fortgesetzt

BMVIT fördert die AplusB-Zentren mit 13 Mio. Euro für weitere fünf Jahre - 367 Firmengründungen und 1.800 neue Arbeitsplätze in den letzten zehn Jahren

Wien (OTS/BMVIT) - Immer mehr Uni-und FH-AbsolventInnen in
Österreich gründen eigene Unternehmen. Eine Schlüsselrolle spielen
dabei die acht Academia-plus-Business-Zentren (AplusB-Zentren), die
an Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen angesiedelt
sind. Laut FFG sind in den vergangenen zehn Jahren 367 neue Firmen
mit 1.800 hochwertigen, teils forschungsintensiven
Vollzeitarbeitsplätzen entstanden. "Die Gründung von innovativen
Unternehmen aus Universitäten und Hochschulen wird für einen
florierenden Innovationsstandort und für hochwertige neue
Arbeitsplätze immer wichtiger", betont Innovationsministerin Doris
Bures. ****

Diese Erfolgsgeschichte soll nun fortgesetzt werden. Das
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) hat
für die fünf älteren österreichischen AplusB-Gründerzentren im Rahmen
des "AplusB Impuls Programms" eine neue Fördertranche von 13 Mio.
Euro bewilligt und die Zentren damit für weitere fünf Jahre
abgesichert. "Die Gründerzentren sind ein wichtiges Instrument der
Hochschul-, Standort- und Technologiepolitik geworden. Durch die neue
Fördertranche können sie ihre gesellschaftlich und wirtschaftlich
wertvolle Arbeit weiterführen", teilte Bures am Freitag mit. Die
restlichen drei AplusB-Zentren werden sich 2013 um eine Weiterführung
bewerben.

Die Zahl der selbständigen HochschulabsolventInnen insgesamt ist
laut Statistik Austria von 63.500 im Jahr 2001 auf knapp 100.000
UnternehmerInnen (exakt: 99.062) im Jahr 2011 gestiegen. Vor allem
bei Postgraduate-AbsolventInnen ist der Anteil der
UnternehmensgründerInnen in Österreich laut Global Entrepreneurship
Monitor mittlerweile doppelt so hoch wie im internationalen
Durchschnitt. Nach einer EU-Untersuchung liegt die durchschnittliche
Überlebensrate von jungen Unternehmen nach fünf Jahren bei etwa 50
Prozent. Gehen die Gründungen allerdings aus einem Gründerzentrum
hervor, steigt die Rate auf bis zu 80 Prozent.

"In Zeiten der Globalisierung und des weltweiten
Innovations-Wettlaufs wird die Verwertung guter Ideen eine immer
wichtigere Rohstoffressource für Österreich. Die Gründerzentren an
den Hochschulen leisten dazu einen wichtigen Beitrag", so die
Innovationsministerin.

Uni- und FH-AbsolventInnen erhalten hier nicht nur finanzielle Hilfe
und Beratung bei der Gründung, sondern in der Startphase auch ein
eigenes Büro und die notwendige Infrastruktur. Im AplusB-Netzwerk
befinden sich österreichweit ca. 150 Fachleute aus der gesamten
österreichischen Innovationslandschaft, die die JungunternehmerInnen
bei Bedarf aktiv beim Firmenaufbau bis hin zur Anschlussfinanzierung
für den Markterfolg begleiten.

Mit dem Förderprogramm für die "AplusB"-Zentren unterstützt das
BMVIT bereits seit bald zehn Jahren erfolgreich Firmengründungen aus
Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären
Forschungseinrichtungen. Gemeinsam mit den Ländern unterstützt das
BMVIT bundesweit acht derartige Einrichtungen: accent NÖ, BCCS
Salzburg, build! Kärnten, CAST Tirol, INiTS Wien, Science Park Graz,
tech2b OÖ und ZAT Leoben. Gesellschafter und Partner dieser Zentren
umfassen nahezu alle Universitäten und Fachhochschulen,
Forschungseinrichtungen und Förderungsagenturen Österreichs.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Mag.a Marianne Lackner, Pressesprecherin
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
mailto:[email protected]

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