• 03.05.2012, 11:40:21
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Größte Behördenreform der Zweiten Republik im Bundesrat beschlossen

Mikl-Leitner: "Reform bedeutet noch mehr Personal und Ressourcen für die unmittelbaren Sicherheitsaufgaben."

Wien (OTS) - Der Bundesrat stimmte am 3. Mai 2012 der größte
Behördenreform der Zweiten Republik zu. Die Behördenreform sieht vor,
dass die acht Sicherheitsdirektionen, 14 Bundespolizeidirektionen und
neun Landespolizeikommanden zu neun Landespolizeidirektionen (LPD)
zusammengeführt werden. Die Landespolizeidirektionen werden von einem
Landespolizeidirektor und zwei Stellvertretern geleitet.
"Diese Behördenreform wurde im Vorfeld gut vorbereitet und wird jetzt
Schritt für Schritt und ohne Aufregung umgesetzt", sagt
Innenministerin Mag.a Johanna Mikl-Leitner. "Es waren und sind alle
Betroffenen eingebunden, die Personalvertreter und der
Mitarbeiterbeirat."

Die Behördenreform betrifft ausschließlich die obersten
Führungsstrukturen des Wachkörpers Bundespolizei und der
Sicherheitsbehörden auf Landesebene. In den Polizeiinspektionen, den
Stadtpolizei- und Bezirkspolizeikommanden und den
Bezirkshauptmannschaften bleibt alles unverändert. Die
Führungsstrukturen werden verflacht und vereinfacht, Doppel- und
Mehrgleisigkeiten ausgemerzt. Die Trennung von Wachkörper und Behörde
wird aufgehoben und eine einheitlich arbeitende Polizei geschaffen.
Alle Angelegenheiten im behördlichen und innerdienstlichen Bereich
werden in Zukunft in einer Behörde gebündelt.

"Im Zuge dieser Reform reduzieren wir von 31 auf 9 Behörden", sagt
die Innenministerin. "Ich erwarte mir dadurch mittelfristig ein
Einsparungspotenzial von acht bis zehn Millionen Euro pro Jahr, bei
mehr Personal und Ressourcen für die unmittelbaren
Sicherheitsaufgaben. Damit werden wir den hohen Sicherheitsstandard
in Österreich noch mehr festigen können."

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Inneres
   Hermann Muhr
   Pressesprecher der Bundesministerin
   Tel.: +43-(0)1-53126-2017
   mailto:[email protected]
   www.bmi.gv.at
   
   Bundesministerium für Inneres
   Kompetenzcenter Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit - Pressestelle
   +43-(0)1-53 126-2488
   [email protected]
      www.bmi.gv.at

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